Kokos-Rosenshampoo selber machen

Für diejenigen, die sich natürlich, plastikfrei und umweltbewusst die Haare waschen wollen, sich aber nicht mit Heilerde anfreunden können, gibt es jetzt ein schönes Rezept zur Shampooherstellung. Ich habe es mir für eine Freundin ausgedacht.

Das Shampoo pflegt und reinigt mild, ist günstig herzustellen und ohne bedenkliche Inhaltsstoffe. Essig gibt dem Haar Glanz, Kernseife reinigt, Kokosöl verleiht Feuchtigkeit und die Mischung duftet dezent nach Urlaub… allerdings schäumt es nicht so stark… probiert’s aus!

Ihr braucht:

3 Esslöffel geriebene, echte Kernseife (s. Hinweis beim Waschmittel)
8 Esslöffel heißes, abgekochtes Wasser
1 Esslöffel Rosenessig (oder Apfelessig)
1 Teelöffel Kokosöl
1 leere Shampoo- Spülmittel– oder Duschgelflasche
1 Trichter

Alle Zutaten im Wasserbad erhitzen, bis eine homogene Masse ensteht. Mihilfe eines Trichters in Flaschen füllen und vor jedem Gebrauch kurz schütteln. Das Shampoo ist sehr ergiebig, es reicht auch bei längerem Haar ein Teelöffel davon. Da das Shampoo keine Konservierungsstoffe hat, sollte man es nicht zu lange stehen lassen. Der Essig verlängert die Lebensdauer; damit ist es 8 Wochen gut haltbar.

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42 responses to this post.

  1. […] unaussprechliche Zusatzstoffe unbekannten Nutzens, die man oft un Shampoo findet (es sei denn, man macht es selber). Die Haare werden sauber, weich und glänzend (die Umstellung dauert allerdings 2-3 Wochen, also […]

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  2. […] schmelzen lassen, dabei gut umrühren und nicht allzu heiß werden lassen. Dann in eine leere Shampooflasche o.Ä. füllen. Die Sonnenmilch hält sich mindestens ein […]

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  3. […] « Kokos-Rosenshampoo selber machen […]

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  4. […] Siloxanen und ist heutzutage ein fester Bestandteil unseres Alltags geworden: Dichtungen, Shampoo, Backformen, Implantate, Cremes und Kosmetika, Schnuller. Dass Silikone (an der Endung -one zu […]

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  5. […] Babyshampoo, Trockenshampoo, Kokos-Rosenshampoo und dem Heilerdepost wird es jetzt Zeit für ein etwas herberes, individuell anpassbares […]

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  6. Posted by axara09 on September 29, 2013 at 12:23 pm

    Ja hallo!

    Welches Kokosöl eignet sich denn da gut? Desodoriert oder nicht?

    Antwort

  7. Posted by axara09 on September 29, 2013 at 1:53 pm

    Ja nachdem ich nun seit ca. einem Monat Haarseife verwende und meine Kopfhaut leider mit Juckreiz darauf reagiert (trotz oder wegen saurer Rinse, ich weiß es nicht!), werde ich es nun mit deinen Shampoorezepten versuchen

    Antwort

  8. Hejo, warum kokosöl und kein anderes? Kann ich beliebig andere öle verwenden?

    Und was genau heißt es dass das haarwaschmittel nicht ewig haltbar ist: was passiert wenn man es nach 3 monaten trotzdem verwendet??

    Die Fragen eines absoluten Neulings!!

    Aber klasse deine Seite, super inspirierend, danke!

    Antwort

    • So funkrioniert das Shampoo gut – kannst ja mit verschiedenen Ölsorten (Olive oder Avocado) und Essigsorten (Apfelessig zB) experimentieren und berichten, wie es geworden ist.

      Das Shampoo ist ohne Konservierungsmittel und wird irgendwann ranzig… aber im Kühlschrank hält es sih ganz gut.

      Antwort

  9. Posted by lueilo on Januar 21, 2014 at 8:38 pm

    Habe recht langes Haar und frage mich, ob ich danach eine Spülung mit Apfelessig machen sollte oder genügt es das Shampoo allein zu verwenden?

    Antwort

  10. […] meine Anleitungen für selbstgemachte Shampoos kennt (hier, hier und hier) vermisst vielleicht noch die selbstgemachte Spülung dazu. Da ich aber lieber auf altbewährte […]

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  11. Also ich hab mich jetzt sowohl am shampoo als auch am Duschgel versucht. Das Wasser fürs Duschgel hab ich mit Zitronenschalen aufgekocht und die dann wieder rausgenommen.
    Jedenfalls hatte ich Probleme, die Seife zu schmelzen, ist bei mir einfach nicht richtig flüssig geworden. ich habs dann abgesiebt in eine Flasche und das ist dann steinhart geworden, also auch nix mit heißem Wasser dazu und so.
    Beim Shampoo hab ich jetzt viel mehr wasser genommen aber auch hier ist mir die Seife nicht wirklich geschmolzen. Wenn ich den Zauberstab zu Hilfe nehme, dann schäumt der ganze Spaß irsinnig auf aber es bleiben trotzdem viele Klümpchen.

    Hast du irgendwelche Ideen?

    Lg, Doris

    Antwort

    • Hi Doris, hast du die Seife gerieben und dann mit heißem Wasser übergossen? Dann müsste sie sich eigentlich auflösen…

      Antwort

      • Ja, ganz genau, gerieben und dann übergossen. Ich denke aber, dass es an meiner Seife liegen könnte. Ich hab jetzt eine andere gekauft, es aber noch nicht ausprobiert. Ich finds auch ein bisschen schwierieg herauszufinden ob die Kernseife denn eine echte ist oder nicht? Vielleicht versuche ich mich einfach selbst mal am Sieden, kann doch nicht so schwierig sein 🙂

    • Bei dem steinharten würde ich zu mehr heißem Wasser raten.

      Antwort

  12. Posted by Meike on April 16, 2014 at 7:27 am

    Huhu! Ich habe derbe nachfettendes Haar, obendrein ganz glatt und rotblond. Meine Haare sehen nach zwei Tage schon fettig aus.Deshalb habe ich die Ölmenge bis auf ein- zwei Brösel reduziert, einen Teel. Essig zusätzlich zugefügt und Seifenflocken halbiert. Nach dem Waschen bürstete ich mir Die weißen Seifenbeläge von den Haaren . Fakt ist: Meiner Kopfhaut geht es gut wie nie, die Haare sehen gut aus. Weiter so!

    Antwort

  13. Posted by lueilo on April 19, 2014 at 3:07 am

    Ich nehme zur Zeit 300 ml Pfefferminztee und darin Natron 1 bis 2 TL aufgelöst. Dazu kommen 3 bis 4 EL Olivenölseife, so dass es auf dem Kopf beim Verteilen leicht schäumt und ich weiß, wo das Shampoo hingekommen ist. Die Minze ist gegen fettendes Haar und riecht zudem gut. Das Shampoo ist sehr flüssig. Nach der Wäsche dann noch eine saure Rinse mit Apfelessig und das Ergebnis ist perfekt. Ich habe langes, glattes Haar mit eher trockenen Spitzen, die bekommen noch etwas Rosenöl eingeknetet. Ich bürste meine Haare erst, wenn ich sie angetrocknet habe. Dann ist das Bürsten ein Kinderspiel und schont die Haare zudem.

    Antwort

  14. Posted by Meike on April 19, 2014 at 8:11 am

    Hey, Lueilo! Danke! Ich habe Pfefferminztee oft als Spülung genommen. Das probiere ich aus!

    Antwort

  15. Posted by lueilo on April 20, 2014 at 9:03 pm

    Ich rrage mivh seit längerem, welche Wirkung das Essig im Shampoo hat. Mir fallen Glanz und Konservierung ein, jedoch wird die gewünschte Lauge doch dadurch neutralisiert. Ist der Reinigungeffekt der gleiche? Ich habe mich deshalb für eine nachträgliche Säurekur mit der Rinse entschieden.

    Antwort

    • Posted by Meike on April 21, 2014 at 12:17 pm

      Das weiß ich leider auch nicht. Aber ich habe neulich das Hafershampoo von Weleda Inhaltslisten- mäßig studiert, selbst darin ist Zitronensäure. In anderen Shampoos ist ebenfalls immer Säure enthalten.

      Antwort

      • Posted by lueilo on April 23, 2014 at 8:35 am

        Ich habe das nach einer kurzen Recherche im Netz so verstanden: Die Säure senkt den pH-Wert der Lauge ab, so dass das Shampoo verträglicher für Haut und Haare wird, die ebenfalls eher sauer sind. Mit der Säure wird einer juckenden und schuppenden Kopfhaut entgegen gewirkt. Ich habe gleich einen Schuss Apfelessig mit in mein Shampoo getan. Nun schäumt es allerdings weniger, habe ich das Gefühl.

  16. Posted by Meike on April 25, 2014 at 8:07 am

    Hallo, ich habe gestern Dein Shampoo ausprobiert, (erstmal ohne Essig) ich muss sagen, die Wirkung ist super. Hab auch hinterher die Rinse übergegossen. Die Haare sind sehr „fluffig“ und bappen nicht so, auch noch kein Fettansatz zu sehen. Nun mal eine Frage, ich hatte nach dem Waschen ein rauhes, trockenes Gefühl auf der Kopfhaut, nur an ein- zwei Stellen. Ist das die stringende Wirkung des Pfefferminz? Hast Du das auch? Und nochmal zur Rinse: ich bin kein Dermatologe, aber eigentlich versucht die Haut nach dem Waschen mit Lauge die Säureschutzbarriere wieder herzustellen. Das schwächt die Haut und macht krank, auf Dauer. Gießt man über die gewaschene Haut eine Säurelösung, ist der Säureschutzmantel wieder hergestellt, oder?

    Antwort

    • Posted by lueilo on April 25, 2014 at 10:23 am

      Das rauhe Gefühl auf der Kopfhaut kann von der Lauge kommen, denke ich. Habe ich auch hin und wieder. Wie gesagt, ich probiere mich auch gerade aus. Anstatt des Apfelessigs habe ich auch schon mal etwas Birkenhaarwasser verwendet. Finde ich auch super.
      Ob der Säureschutzmantel wieder hergestellt ist, sobald man die Rinse übergossen hat, kann ich auch nicht sagen. Erst wird die Kopfhaut „angegriffen“ und dann wieder neutralisiert. Wahrscheinlich ist es besser, sie von vornherein nicht „anzugreifen“ und ein saures bzw. neutrales Shampoo herzustellen. Fazit: Also doch immer einen Schuss Säure ins Shampoo. Zudem bindet Säure Fett. So habe ich mir den Zusammenhang abgeleitet. Bin halt auch keine Dermatologin.
      Das das Natron benötige ich weniger Seife, die mein Haar nicht so verklebt, habe ich das Gefühl. So könnte das fluffige Gefühl entstehen.

      Viele Grüße

      Antwort

  17. Posted by Meike on April 27, 2014 at 8:32 am

    Liebe lueilo, ich stimme Dir zu. Liebe Grüße und einen schönen Sonntag für alle.

    Antwort

    • Posted by lueilo on April 27, 2014 at 1:17 pm

      Die rauhe Kopfhaut könnte auch von einer zu hohen Natronkonzentration oder Säurenkonzentration der Rinse kommen. Einfach mal rum probieren. Habe gerade wieder ein Shampoo hergestellt und da Birkenhaarwasser, was schon ein wenig Säure enthält, dazu gegeben. Verzichte dann auf weitere Säure, da das Natron nur schwach basisch ist. Mir fehlte nämlich beim letzten Mal der Schaum, der mit der Säure verschwand.
      Einfach mal experimentieren! Alles Gute!

      Antwort

  18. Posted by Linda on Juli 25, 2014 at 7:37 am

    hi!habe jetzt das shampoo für meinen Mann und Sohn angerührt.Allerdings ist es ueber Nacht zu einem festen Pudding geworden.Da ich das gleiche Problem beim Spüli hatte überleg ich ob es an der Kernseife von Sonett liegt.Hat da jemand Erfahrung??Ausserdem find ich dem Duft des Shampoos nicht soooo berauschend.Könnte man da noch ein âtherisches Öl hinzufügen?? LG.Linda

    Antwort

  19. Posted by Hajra on September 1, 2014 at 1:46 pm

    Tolle Seite! Werde das Shampoo noch heute oder morgen ausprobieren! Meinst du bei längeren Haaren mit einem Teelöffel die Zutaten oder die Menge die man spaeter beim waschen braucht? Lg

    Antwort

  20. […] Das hier ist das Originalrezept, ich hab es allerdings für mich etwas umgeändert: https://langsamerleben.wordpress.com/2013/05/10/kokos-rosenshampoo-selber-machen/ […]

    Antwort

  21. Posted by schwarzeschwäne on März 7, 2015 at 1:32 pm

    Habe auch das Kokos-Rosen Shampoo ausprobiert 🙂 Es riecht toll, ist aber leider sehr hart geworden, hat eher die Konsistenz von steifem Gelee oder so.
    Vielleicht habe ich zu viel Kokosöl benutzt, auf der Haut benutzt fettet es auch sehr, weshalb ich es mir lieber nicht in meine Haare schmieren will, als „Duschbutter“ oder so, macht es sich aber ganz gut !

    Antwort

  22. Posted by Gingi on Mai 22, 2015 at 7:33 am

    Hallo! Die Zubereitung war super, keine Probleme… Nur durch das Kokosöl bleiben meine Haare trotz langem Spülen „fettig“ … Habe sehr dünnes glattes Haar…. Was könnte ich ändern?
    LG gingi

    Antwort

  23. Posted by Hannah on Juni 23, 2015 at 5:51 pm

    Kann man auch Kokosöl weglassen und nur Rosenwasser ?

    Antwort

  24. Posted by Martina on Februar 20, 2016 at 1:37 pm

    Ich habe auch das Shampoo ausprobiert. Bei mir wir die ganze Masse in der Flasche wieder fest. Ich komme da nur mit dem Ende eines Löffels ran.
    Auch verteilt sich alles eher schlecht als recht in denn Haaren. Ich brauche locker 5 Teelöffel für meine langen Haare. Dann spüle ich alles gründlich aus.
    Die Haare trocknen irgendwie nicht richtig. Sie sind klamm und irgendwie fettig / seifig. sie pappen zusammen. Wenn ich die Haare dann durchbürste, bleiben weiße Rückstände in der Bürste. So kann ich unmöglich raus gehen. Die Haare sehen schrecklich aus. Total ungepflegt etc.

    Woran liegt das? Ich habe schon mehr Wasser in die Flasche gefüllt. Aber die Masse bleibt nach dem Abkühlen fest. Wieso bleiben Seifenreste in den Haaren oder was ist das weiße?

    Antwort

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