Er ist nicht tot, der Krieg

„Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin.“
– Carl Sandburg

Als Herr Sandburg dieses berühmte Zitat von sich gab, hat er sicher nicht an Dronen gedacht. Ich finde sie abartig, gespenstisch, in ihrer gleißenden Dildo-Optik (verzeiht mir den Ausdruck…).

Ich halte mich gern auf dem Laufenden, was das Weltgeschehen angeht. Oft kann ich nicht anders, als mich furchtbar dabei zu gruseln und mich etwa zu fragen, wie man es heutzutage in Aleppo schafft, ein Kind großzuziehen. Und was soll einmal aus den Kindern werden…? Soll man lachen oder weinen, wenn man hört, dass im Gazastreifen Fastfood geschmuggelt wird, damit die Menschen sich etwas alltagsnaher fühlen…?

Afrika – der Kontinent, der, scheint es, vor lauter Gewalt und Gräueltaten schon zur Hälfte aus Blut bestehen muss, zieht viele Menschen wegen niedlicher Löwenbabys in seinen Bann. Doch die Zeiten von unbarmherzigen Diktatoren, Kindersoldaten, von Glaubenskriegen und Hungersnöten ist längst nicht vorbei… und was sich nun in Nordkorea zusammenbraut, weiß keiner so genau…

Die Geschichte wiederholt sich immer wieder, scheint es. Rio Reiser hat aus diesem traurigen Thema ein grandioses Lied gedichtet, von dem ich jedesmal wieder Gänsehaut bekomme: „Der Krieg„…

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