Rasierseife mit Kakaobutter selber machen

Rasierschaum ist nicht immer biologisch abbaubar oder gar gesund (schaut mal hier, was der Ökotest so sagt). Da ich lieber gleich genau wissen will, was mir ins Haus kommt und keine Zeit habe, mich erst umfassend über fertige Produkte zu informieren, mache ich das Ganze jetzt so… Diese ist besonders reichhaltig!

Ihr braucht für 2 Stück Rasierseife „sensitiv“:

4 Esslöffel Sesam-, Oliven- oder Mandelöl
3 Esslöffel Kakaobutterchips
6 Esslöffel Aloe-Vera-Gel
1 Esslöffel weiße Lavaerde
2 Teelöffel Natron
50 Gramm echte Kernseife, gerieben
1 Teelöffel Vitamin E (Tocopherol)
5 Tropfen Teebaumöl
Evtl. 10 Tropfen ätherisches Rosmarin-, Salbei- oder Sandelholzöl für eine nette Duftnote
Silikonformen, eine mit Papierchen bestückte Muffinforn oder 2 flache, breite Schraubgläser

Die Kernseife mit der Kakaobutter im Wasserbad unter ständigem Rühren zum schmelzen bringen. Anschließend den Topf vom Herd nehmen und alle anderen Zutaten untermischen. In Formen füllen und 24 Stunden aushärten lassen.

Tipp: Rasierseife mit Schafsmilch und Honig ist auch schön… und Kräuter-Rasierseife!

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13 responses to this post.

  1. […] in selbstgemachten Sachen wie Handcreme, Babyshampoo, Wimperntusche, Gesichtscreme, Schrundensalbe, Rasierschaum und so weiter. Die fertigen Sachen halten sich allerdings nicht so lange wie mit im Laden gekauftem […]

    Antwort

  2. Posted by Izka on Juli 18, 2014 at 6:13 pm

    hallo:)
    seit ein paar Tagen versuche ich schon deine Rezepte nachzumachen. Der Waschpulver ist echt klasse:) Vielen lieben Dank, dass du deine Rezepte kostenlos zu Verfügung stellst.
    Ich würde gerne wissen, ob ich die weiße Lavaerde bei allen drei Rasierseifen durch Heilerde 2 “Hautfein” von Luvos problemlos ersetzen kann? Die habe ich nämlich zu Hause:)

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    • Hi, danke fürs liebe Lob! Versuch mal, ob das mit der Heilerde auch gut geht. Die weiße Lavaerde sogrt für einen schönen, standfesten Schaum. Vielleicht tuts ja auch die Heilerde? Kannst ja berichten 🙂

      Antwort

  3. Posted by The Barber on Oktober 12, 2014 at 4:16 pm

    Hi, ich wollte nur einal fragen, ob man die Kakaobutter auch weglassen kann und dann eine „normale“ rasierseife mit den immer noch gleichen eigenschaften bekommt?

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  4. Posted by Wolfgang on Oktober 30, 2014 at 11:54 am

    Rizinusöl ist auch eine Möglichkeit um den Schaum standfester zu machen…

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    • Posted by Kerstin on Juli 12, 2015 at 8:19 pm

      meinst du damit, das fette öl komplett durch rizinusöl zu ersetzen? oder nur einen teil? ich frage mich, ob nun das rhizinusöl oder die weisse lavaerde für den stand des schaums sorgen.

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  5. […] selber machen, ohne gleich zur Natronlauge zu greifen. Wie wäre es mit Kräuter-Rasierseife, Rasierseife mit Kakaobutter oder Rasierseife mit Schafsmilch und […]

    Antwort

  6. Posted by kerstin on Februar 5, 2015 at 9:35 pm

    hallo, bin neu hier! 😉 und ganz begeistert!!!!! ich möchte gern die rasierseife ausprobieren. frage mich wo ich die versch. zutaten erhalte, z.b. weiße lavaerde (habe noch große mengen „normale“ lavaerde zuhause, was ist der vorteil der weißen?), oder kernseife am stück oder kakaobutter oder vitamin e? kann ich in irgendeinen laden gehen? oder apo? früher gab es spinnrad, ich hab viel kosmetik selber gemacht vor 28 jahren. aber wo gibts die sachen heute zu kaufen? bestimmt irgendwo im netz. aber auch geschäfte???gglg und DANKE!!!

    Antwort

  7. Posted by Koarl on Juni 2, 2015 at 4:31 pm

    Ich wollte fragen ob jetzt schon jemand versucht hat die Lavaerde mit Heilerde zu ersetzen und wie das Ergebnis war.

    Hat sich schon jemand mit einem Rasierhobel bzw einem Rasiermesser und der Seife rasiert? Wurde das Barthaar gut aufgeweicht?

    Danke

    Antwort

    • Posted by The Barber on August 25, 2015 at 8:59 pm

      Hi Koarl,

      ich habe die Seife für meinen Vater zu Weihnachten gemacht. Ich wollte ihn charmant von der Nassrasur überzeugen. Laut seiner Aussage ist es mit einem Systemrasierer (Mehrklingen) sehr gut kompatibel. Der Schaum ist sehr leicht, nicht so dick und gibt eben dadurch nur einen leichten Gleitfilm, welcher für solche Rasierer gewünscht ist.

      Trotz dessen habe ich es auch mal ausprobiert. (Ich benutze einen Rasierhobel) Ich dachte mir schon, als ich die Seife mal zuhause in der Hand „testgeschlagen“ habe, dass sie dafür eher nicht geeignet ist. Nach dem Test kann ich das auch nur bestätigen. Die oben genannten Eigenschaften sind das genaue Gegenteil was man für einen Hobel oder gar ein Messer haben möchte. Hier muss der Schaum sehr stabil sein, darf nicht austrocknen und muss eben sehr ölig sein. Diese Seife mit einem Messer zu kombinieren würde ich unterlassen, es wäre viel zu gefährlich.

      Zum Aufweichen an sich kann ich dir wenig sagen, weil das davon abhängt, was für eine Seife du als Ausgangsmaterial benutzt. Seifen werden, oder müssen aus Sicherheitsgründen überfettet werden, das heißt man hat mehr Öl oder Fett in der Seife als Base um den chemischen Stoff „Seife“ zu produzieren. Dieser liegt im Schnitt zwischen 5-15%. Da gibt es eben sehr aggressive Seifen, die eben wirklich rein machen (Klar-Seifen zum beispiel) und eben welchen, die eine gute rückfettende Wirkung haben. Allgemein ist es aber so, das je aggressiver die Seife ist, desto schneller und mehr werden die Haare aufgeweicht. Klar hatte eine Zeit lang eine Seife namens Kabarett im Angebot (wird nun nicht mehr produziert, ich habe Gott sei Dank noch einen Pfundblock abbekommen) das war eine richtige Barbierseife. Die ist verdammt aggressiv, sodass man oder eben der Barbier, nicht lange warten muss, damit das Haar weich ist. Wen man sich aber zu lange Zeit lässt, fängt es an zu kribbeln und zu jucken, weil sie langsam die Haut angreift.

      Was ich dir vielleicht raten könnte, wenn du es ausprobieren magst, dass du keine gewöhnliche Kernseife nimmst (diese ist nämlich im großen und ganzen für den Schaum zuständig), sondern direkt irgendwo nach Seife aus Rindertalg fragst. Die ursprüngliche Rasierseife war nämlich eine sehr aggressive Seife aus reinem Rindertalg. Heute ist da natürlich viel mehr im Spiel. Du kannst auch zur Hälfte Rindertalgseife und welche aus Kokosöl nehmen. Was auch seltener gemacht wird, ist, dass man Glycerin noch hinzugibt. Entweder gleich in das Produkt mit hinein oder erst beim aufschlagen in der Schale, 10 bis 15 Tropfen sollten glaube ich genügen.

      Hier noch ein Link um sich etwas zu belesen, wie man Seifen komplett selber machen kann, wie sie zusammengesetzt werden, nur für’s Verständnis:

      http://kupferzopf.com/seifenkurs/1_vorwort_seifenkurs.html

      Ohne hier Werbung machen zu wollen, ich finde es ja sehr gut, sich auszuprobieren, würde ich dir eine Rasierseife von Taylor of Old Bond Street empfehlen. Die machen wirklich sehr gute Seifen, sind aber auch etwas teurer, aber auch leichter aufzuschlagen und haben hervorragende Qualität.

      Mit besten Grüßen
      Philippe „The Barber“ Meisinger

      Antwort

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