Hefepastete selber machen

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Ich bin auch als Gelegenheitcarnivor ein Fan von veganer Hefepastete. Lecker, gesund, und eine schöne Abwechslung aufs Brot. Ich bin allerdings kein Fan von dem, was man in Geschäften findet: Kleine Töpfchen aus Plastik oder Aluminium zu Höchstpreisen, zumeist mit Palmöl als Hauptzutat. Kaufen? Nö. Aufstriche selber machen! Das hier ist eine Art Basisrezezept. Schmeckt, kann aber gern aufgepeppt werden durch Gewürze, Kräuter, Oliven, Antipasti, gebratenes Gemüse, Senf, Sojasoße, Ajvar, Tomatenmark, Pesto…

Ihr braucht:

100 Gramm Kokosöl (evtl. desodoriert)

100 Gramm Zwiebel(n)

1 leicht gehäufter Teelöffel gekörnte Gemüsebrühe (ich nehme meine selbstgemachte)

2 mittelgroße, gekochte Kartoffeln (etwa vom Vortag)

150 Milliliter Wasser

40 Gramm Hefeflocken (die von Dr. Ritter sind bloß in Pappe verpackt)

 

Die Zwiebeln schneiden und im Öl anbraten. Die Kartoffeln würfeln, dann alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Püreristab zermusen. Warten, bis die Pastete fest wird. Ungeduldige stellen sie in den Kühlschrank, sehr Ungeduldige kurz ins Gefrierfach. Gekühlt aufbewahren und innerhalb von drei Tagen aufbrauchen (oder einfrieren).

Tipp: wem Kokosöl zu teuer ist oder wer es nicht bekommen kann, ausserdem kein Veganer ist, der kann stattdessen Ghee nehmen (hier meine Anleitung zum selber machen).

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12 responses to this post.

  1. Posted by Heidemarie on Januar 7, 2015 at 3:50 pm

    „… 40 Gramm Hefeflocken (die von Dr. Ritter sind bloß in Pappe verpackt).“

    Dazu möchte ich dir/euch Informationen zukommen lassen, die den ehrbaren Versuch in Plastik verpackte Lebensmittel zu meiden, leider überschattet:

    Unabhängige Wissenschaftler aus Zürich sprechen von einer Migration von Giftstoffen aus dem Verpackungskarton bei direktem Kontakt mit Lebensmittel. Möglich bei recycelten Kartonen, die leider noch immer Reste der ursprünglichen Druckerfarben (u.a. auf Mineralölbasis) enthalten können.

    Bei Interesse gibt es hier Konkretes:
    http://www.ages.at/ages/ernaehrungssicherheit/rueckstaende-kontaminanten/schadstoffuebergaenge-in-lebensmitteln-verursacht-durch-verpackungen/

    Danke für deinen wertvollen Block,
    mit lieben Grüßen

    Heidemarie

    Antwort

    • Posted by Heidemarie on Januar 7, 2015 at 3:53 pm

      … ich meinte natürlich nicht den rustikalen „Block“ sondern den fein geschriebenen „Blog“ 😉

      Antwort

  2. Davon höre ich gerade zum ersten mal. Und das als Veganer. 😉 Was kann ich mir darunter vorstellen? So was wie Schmalz?

    Antwort

  3. Muss man unbedingt Hefeflocken hernehmen oder gehen auch andere Flocken?

    Antwort

  4. Posted by Mona on Januar 13, 2015 at 12:01 pm

    Ich habe in den letzten zwei Tagen deinen kompletten Blog gelesen und finde ihn fantastisch! Davon kommt ganz viel auf die Ausprobieren-Liste! Danke dafür und mach bitte so weiter 🙂

    Antwort

  5. Posted by Kaisen Rika on Januar 15, 2015 at 1:53 pm

    Hallo,
    ich schaue immer wieder gern auf deinen Blog und nehme viele Informationen mit.
    Einiges habe ich auch schon ausprobiert und für gut befunden.Ich würde mich sehr freuen, weiter von dir so wertvolle Informationen zu bekommen.
    Liebe Grüsse von RIKA aus Hamburg

    Antwort

  6. Posted by Sandra on August 13, 2015 at 4:22 pm

    Das ist das allererste mal, das ich in einem Blog einen Kommentar hinterlasse. Diesmal MUSSTE es sein. 🙂
    Zuerst einmal: ganz toller Blog – werde ich auf jeden Fall weiter verfolgen.
    Nun zu der Pastete: Genau nach so einem Rezept habe ich seit Ewigkeiten gesucht. Gerade „gekocht“, mit eigenen Kräutern abgeschmeckt — und er ist eine Wucht! Vielen Dank an dieser Stelle 🙂 Liebe Grüße, Sandra

    Antwort

  7. […] ist mein zweites Rezept für selbstgemachte Hefepaste. Mein Ursprungsrezept (hier) war zwar vom Endprodukt etwas fester, aber ich möchte jetzt vom Kokosöl wegkommen und auf […]

    Antwort

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