Ich stehe nicht dahinter!

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Ich freue mich sehr, das dieser Blog den ein oder anderen interessierten Leser gefunden hat, eifrig kommentiert wird und die Beiträge manchmal sogar auf anderen Blogs verlinkt werden.

Häufiger stutzt ihr allerdings, auf was für Seiten man gerät, wenn man mal schaut, wer etwa die „reblog“ Funktion genutzt hat. Es gibt schon erstaunlich viel Hass und Hetze da draussen. Da ist manch einer sicher irritiert – gerade die, welche mein politisches Statement (schaut mal hier) schonmal gelesen haben.

Ich kann nicht unterbinden, wer meine Inhalte in welchem Zusammenhang irgendwo hochlädt oder weiterverbreitet. Ich kann nur immer wieder sagen: mich stört und verwundert dieser Umgang mit meinem friedlichen kleinen Blog. Vielleicht muss er ja ein wenig politscher werden, obwohl ich das nie vorhatte. Ich schaue ganz gern über meinen Tellerrand und berichte euch davon. Die Verbreitung von rechten, weltfremden Gruselideologien möchte ich damit keinesfalls unterstützen.

Wie würdet ihr an meiner Stelle handeln? Hat von euch schon jemand ähnliche Erfahrungen mit dem eigenen Blog gemacht? Vielleicht seid ihr da ja klüger als ich.

26 responses to this post.

  1. Das ist immer schwer da etwas zu machen. Wenn du wirklich volle Kontrolle haben willst, dann kannst du dies WordPress einstellen.
    Irgendwo gibt es dazu eine Einstellung, dass du Kommentare und Verlinkung zustimmen möchtest.
    Kann deine Wut schon verstehen. Aber so ist die Internetwelt. Man kann sich nur davor schützen und alle technischen Möglichkeiten in betrachten und wenn das nicht hilft sich zu distanzieren. Lass dich nicht einschränken.

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  2. Bisher ist mir das nicht passiert. Wahrscheinlich aber würde ich in dem entsprechenden Blog einen Kommentar hinterlassen, der eben das ausdrückt: ich steh da nicht hinter.
    Ich habe mich lange dagegen gewehrt mein Blog zu politisieren. In Zeiten in der fragwürdige Parteien aber an Macht gewinnen, konnte ich gar nicht mehr anders, als meine Hilflosigkeit darüber in Worte zu fassen. Ich denke auch, dass das okay ist. Wohin Schweigen und Wegsehen führte findet sich ja in den Geschichtsbüchern …

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    • Ich bin auch dafür, die Dinge anzusprechen; fürchte aber, dass ein entsprechender Kommentar auf diesen Bligs schlichtweg nicht veröffentlicht werden würde. Seufz.

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      • Wahrscheinlich ist das so. Aber man hat wenigstens versucht sich Luft zu schaffen und wenigstens der Adressat wird es lesen müssen.
        Ich hatte es mal, dass eine Dame meine Einträge kopierte und als ihre ausgab. Nur Namen änderte. Das hat mich geärgert. Am Ende hat sie das gelöscht, und was soll ich sagen? Ihre Leserschaft war entsetzt. Nicht über sie, sondern über mich. Das war ein richtiger Shitstorm gegen mich. Das muss man dann hinnehmen und ein dickes Fell beweisen:-/

      • Meine Güte! Leute gibts…

      • Das ist schon ein Straftatbestand gegen das Urheberrecht. Da hättest du ganz anders reagieren können.
        Was hast du dagegen gemacht?
        Was ging dann bei dir ab? Sind ihre Leser zu dir gekommen und dort kommentiert?

      • Ich wies sie eben auf den Straftatbestand hin, und dass ich gegen sie vorgehen würde, wenn sie die Einträge a nicht löscht, und b nicht öffentlich korrigiert, dass das nicht ihre Einträge sind.
        Ich selbst hatte das gar nicht mitbekommen. Eine andere Bloggerin hat mich darauf aufmerksam gemacht. Einträge von der Tippgeberin und anderen Bloggern fanden sich da auch. Die hatte sich den kompletten Blog zusammengeklaut.
        Zu mir hat sich keiner „getraut“, der Shitstorm ging in dem Kommentarfeld los, in dem ich kommentiert hatte, und in der es keine Moderationsschleife gab😉 . Tags drauf hatte sie ihr ganzes Blog gelöscht, um dann drei Tage später ein neues zu eröffnen. Das war da auch weiter Thema, aber ich neige dazu, dummes Gesabbel zu ignorieren. Geb den Irren Futter, und sie hören nicht auf😉

  3. Wenn der Blogbetreiber genannt wird, würde ich ihn erst einmal schreiben, dass du dir wünschst, er solle es unterlassen. Wenn er es nicht tut, kann man solche Dinge auch anzeigen. Ich finde, jeder sollte die Möglichkeiten sich von solchen Seiten zu distanzieren auch nutzen dürfen. Und eine rechtswidrige Nutzung oder damit vielleicht sogar Abwandelung deiner Gedanken für einen anderen Zweck, würde ich nicht ungestraft geschehen lassen.
    Nach dem Urheberrechtsgesetzes, dürfe ein Reblog vermutlich gar nicht geschehen, jedenfalls nicht mit dem kompletten Inhalt (manche setzen ja auch nur einen Link zu der entsprechenden Seite in eine Notiz, dass er lesenswert sei o.ä.). Oft ist das aber ja auch nicht schlimm, sogar erwünscht, wo es aber dein eigenen Idealen widerspricht…
    Der Punkt ist klar, ich belasse es hierbei.
    Liebe Grüße, Liesa🙂

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    • Andererseits geraten die Leser dieser fragwürdigen Inhalte ja dann doch irgendwie hierher und lesen mal was anderes. Ich mag da ja auch niemandem verbieten, sich hier einzulesen. Ein kleiner politischer Spruch in meine Richtung unter jedem Post würde das Problem wohl auch lösen, aber hier soll es ja um anderes gehen. Hmpf. Ich glaube, ich flechte einfach immer mehr Politisches mit ein, wenn ihr das denn ertragen könnt.

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      • ICH jedenfalls „ertrage“ das gern🙂 Ich finde es nämlich durchaus spannend, was Du so außerhalb der Nachhaltigkeit zu sagen hast.
        Ich selbst hatte sowas noch nicht; weil ich als Kommentarleserin Pingback-Hinweise ehr uninteressant finde, lösche ich die als Blogschreiberin aus den Kommentaren außer in wenigen Sonderfällen, in denen es für mich selbst Sinn macht, zu wissen, daß ge-rebloggt wurde. Vielleicht ist das ja für Dich auch eine Option, so daß zumindest diese Blogs von hier aus keine Klicks bekommen.

    • Ich habe jetzt erstmal die Reblog-Funktion von den einzelnen Seiten entfernt und die entsprechenden Übeltäter geblockt. Dann kann ja jetzt ein entspanntes Wochenende folgen🙂 Vielen Dank euch allen!

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      • Genau das meinte ich. Zusätzlich kannst du noch alle Kommentare freigegeben. So kann niemand einfach kommentieren und es gleich publizieren. Denn du bestimmst, welche Kommentare online gehen.
        Finde deinen Blog super, tolle Arbeit die du dort hinein steckst.

  4. Posted by mila on Mai 7, 2016 at 8:19 am

    Mit Blogs kenne ich mich nicht aus. Ich finde es aber ganz toll von Dir wie Du das immer wieder thematisierst. Ich bin glücklich zu wissen auf was für einer Seite ich lese ohne böse Überraschungen bei Dir zu erleben. Ich hoffe, Du machst weiter so oder anders. Und bist vielleicht auch für andere ein Vorbild. Danke für Deine bischerige Arbeit und Zeit die Du uns, mir, bischer gewidmet hast!!!!

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  5. du kannst hier in deinen disclaimer reinschreiben, dass du dich (zusätzlich zu verlinkungen und links) von den inhalten der repostenden blogs distanzierst. und immer wenn dann direktes feedback an dich geht, das deinen blog negativ darstellen lässt, kannst du darauf verweisen….

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  6. Posted by stefanie on Mai 7, 2016 at 8:40 pm

    Hallo, Danke, dass Du Dich zu diesem Thema äußerst! Mir wurde es letztens echt mulmig als ich gesehen habe, wer Dich reblogt. Mein Gedanke war: Was würde ich denken, tun, wenn das mein Blog wäre? Ich finde Deine Reaktion und das Thematisieren super! Schönes ruhiges und sonniges Wochenende!

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  7. Posted by stefanie on Mai 7, 2016 at 8:46 pm

    Ein Hinweis: Lösch doch bitte meinen Kommentar zu „Luxuriöse Badepralinen selber machen“ sonst erscheint die Kommentatorin, die jetzt vor mir steht in einem schlechten/falschen Licht. Danke!

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  8. „Friedlicher kleiner Blog“ hihi. Tja, meist kommt es anders als man denkt. Das hast du nun davon, dass du über deinen Tellerrand hinausschaust.😉 Danke dafür. Danke, dass du deine Gedanken mit uns allen teilst. Ob du Ideenklau die verhindern kannst? Klar. Die Frage ist nur, ob du denen wirklich soviel Energie und Lebenszeit opfern möchtest… Bleibe wachsam, achtsam und aufmerksam, was deinen Blog angeht. Dann hast du schon genug Kontrolle. Shitstorms sitzt man einfach aus, wie ein echter Frauen sie irgendwann ab. Einfach weitermachen.🙂

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  9. Jetzt musste ich erst mal rausfinden, was „rebloggen“ heißt.
    Ansonsten fühle ich mich gleichermaßen ratlos und erschüttert, wenn ich das alles hier so lese. Nie wäre ich drauf gekommen, dass Dein toller Blog sich für irgendeine braune Propaganda oder so was eignen würde und ich weiß im Moment auch nicht konkret, wie ich mir die Seiten vorstellen muss, die ihn auf diese Weise benutzen.
    Eine Gefahr im Netz ist halt auch, das man sich nur unter „seinsegleichen“ bewegt und am Ende meint, alle finden toll, was man macht, obwohl das nur die „paar“ in den Kreisen sind, in denen man sich bewegt. Und manche davon machen auch besonders weit das Maul auf, um nach mehr zu wirken, vor allem die, die Propaganda betreiben. (Ich hoffe, man kann verstehen, was ich meine.) Jedenfalls bietet ein Link auf Deinen Blog dann immerhin für die die Leser/Opfer dieser Propaganda auch die Chance, ihrerseits mal über den Tellerrand zu blicken und sich in einen anderen Kreis zu begeben. Das hat vielleicht auch was Positives (oder birgt zumindest die Chance.)
    Aber wie gesagt, ich habe betreffende Seiten nicht gesehen und weiß nicht ganz, wie verdreht die Deinen Blog missbrauchen.
    Schwierig. Und ich vermute/befürchte, dass wir auf Zeiten zugehen, in denen man nicht drum herumkommt, sich zu postionieren, wenn man nicht eines Tages ahnungloser Mitläufer gewesen sein will.

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    • Ich habe die entsprechenden Seiten hier blockiert, damit keiner mehr draufklickt und den Seiten so auch noch mehr Publikumsverkehr gibt. Es ist manchnal schwierig – in der Diskussion bleiben und trotzdem eigene Grenzen setzen. Braune Ökologie ist sehr im Kommen, oder überhaupt dieses ganze nazihafte Gedankengut, was da aus den Kellern zum Vorschein kriecht. Nicht nur in Deutschland, das ist ein Europaweites Phänomen: Frankreich, Belgien, die Niederlande, Finnland, Österreich – es ist zum Heulen. Da heißt es aufklären, Gegenpole setzen, sich engagieren. Ich werde jetzt wohl öfter auch politische Themen aufgreifen, nicht zuletzt weil hier scheinbar viele Jugendliche mitlesen.

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      • Danke für Deine Antwort.
        Ich wollte mir die betreffenden Seiten auch gar nicht ansehen. Es ist unnötig, gewissen Müll auf sich einwirken zu lassen, da kann man seine Zeit sinnvoller verbringen.
        Zur Info: In meinen heutigen Blogeintrag ist diese Geschichte hier mit eingeflossen.
        Ich habe überelgt, ob ich in diesem Zusammenhang Deinen Blog „rebloggen“ soll, habe es aber nicht gemacht.
        Viele Grüße
        Hummelbrummel

      • Du kannst mich natürlich gern verlinken. Vielen Dank für deinen Post. Je mehr wir alle auf Menschlichkeitsdefizite hinweisen, desto besser. Lass dich nicht vom bloggen abhalten, ganz im Gegenteil! Die Geschichte zeigt doch allzu gut, was geschieht, wenn man sich von Hohlköpfen imponieren lässt.

  10. Ich schreibe unter manchen Beiträgen „Reblogging nur nach vorheriger Absprache“ und bisher bin ich auch immer brav gefragt worden. Generell ist sowas aber ärgerlich je nachdem wer einen Blogbeitrag teilen möchte =/

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