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Parfum selber machen

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Die liebe Weihnachtszeit naht und ich melde mich aus dem turbulenten Alltag wieder bei euch. Heute mit einem Parfum zum selber machen, was als kleines Last-Minute-Geschenk oder kleinen Gefallen an sich selbst gut funktioniert.

Ihr braucht:

– Eine kleine Sprühflasche oder anderes Gefäß
– Ätherisches Öl nach Belieben
– Korn oder Vodka

Ich habe hier eine 10 Milliliter Flasche (war in einem früheren Leben mal ein Aroma-Roll-On von Primavera). Für diese Menge braucht ihr 30-45 Tropfen ätherisches Öl; das kommt ganz auf die gewünschte Intensität und die verwendeten Öle drauf an. Ihr könnt natürlich ein einziges Öl dafür nehmen; beachten solltet ihr allerdings, dass manche Düfte schneller verfliegen als andere und ihr einen „runden“ Duft am besten hinbekommt, wenn ihr mindesten einen leichten, einen mittleren und einen schweren Duft kombiniert. Eine hilfreiche Tabelle dazu findet ihr hier.

Wenn ihr eure Duftmischung in das Gefäß getröpfelt habt – ich habe hier Limette, Ingwer, Blutorange und Zedernholz gewählt – füllt ihr das Gefäß mit dem Alkohol auf und könnt es schließen. Fertig! Vergesst die viel zu teuren Chemiekeulen mit übler Duftnote und werdet selber kreativ 🙂

Vor der Anwendung bitte gut schütteln, dass sich Alkohol und Öle mischen.

Zitrusöl selber machen

Zitrusöl schmeckt hervorragend in frischen Sommersalaten (etwa in der Kombination mit Rosenessig), ist aber auch als erfrischendes Massageöl oder als Zutat in Cremes und Salben zu verwenden – allerdings nicht in Sonnencreme, sonst bekommt man schnell einen Sonnenbrand (und dann tut’s weh…).

Zitrusöl wirkt als natürlicher Stimmungsaufheller und als Aphrodisiakum, sorgt für einen klaren Kopf und ist ausserdem gut für die Haut (Quelle). Als Mitbringsel oder Gastgeschenk kommt es ausserdem immer gut an. Los geht’s!

Ihr braucht:

500 Milliliter Oliven-, Sesam- oder Sonnenblumenöl
Bitte Bio: 3 Zitronen, 3 Limetten oder 2 Orangen
Eine feine Reibe

Die Zitrusfrüchte waschen, abtrocknen und vorsichtig die Schalen abreiben (möglichst ohne die weiße Schicht darunter, dort befinden sich Bitterstoffe). Das Öl in einem Topf leicht anwärmen und über die geriebenen Zitrusschalen geben. Eine Woche an einem warmen Ort durchziehen lassen, dann durch ein Geschirrtuch abseihen und in Flaschen füllen.

Tipp: Zitrusöl stärkt die Gefäßwände und ist daher super in Ölen und Salben zum Vorbeugen von Dehnungsstreifen in der Schwangerschaft.

Lavendelmilchbad selber machen

Ich liebe Lavendel. Lavendelöl, Lavendelblüten, Lavendelseife…

Auf meiner Suche nach Alternativen fürs Badezimmer bin ich über einige schöne Rezepte gestoßen, um ein Lavendelmilchbad herzustellen. Das musste ich natürlich gleich ausprobieren. Ich habe es aber nicht lassen können, Badesalz zu integrieren und alles etwas haltbarer zu gestalten – ich wollte keine frische Milch oder Sahne im Haus haben müssen – und es auch gut verschenken können.

Hier ist nun also mein Gemisch fürs lavendelig-cremige Vollbad. Die Menge reicht für ca. 8 Vollbäder (nehmt eine gute Handvoll davon).

Ihr braucht:

– 20 Gramm getrocknete Lavendelblüten
– 100 Gramm Badesalz
– 50 Gramm Trockenmilch oder Mandelmilchpulver
– 100 Gramm zarte Haferflocken
– Küchenmaschine
– ein großes Weckglas o.Ä. zur Aufbewahrung

Einfach alle Zutaten mithilfe der Küchenmaschine fein zermahlen und in Gläser füllen, hält sich ewig (riecht aber in den ersten Wochen besonders gut). Macht sich gut als Geschenk oder Mitbringsel; auch für Omas, Schwiegermütter und Tanten 🙂

Das Bad ist entspannend, duftet nach Sommer, macht wunderbar weiche Haut, ist auch schon fürs Kleinkind nutzbar und kann bedenkenlos gegessen oder getrunken werden (schmeckt aber nicht besonders!).

Tipp: denkbar wäre das Ganze auch als Rosenmilchbad. Hierfür einfach die Lavendelblüten gegen getrocknete Rosenblüten oder Rosenknospen austauschen… oder Kamillenmilchbad…