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Hefepastete ohne Kokosöl selber machen

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Dies ist mein zweites Rezept für selbstgemachte Hefepaste. Mein Ursprungsrezept (hier) war zwar vom Endprodukt etwas fester, aber ich möchte jetzt vom Kokosöl wegkommen und auf regionale Varianten zurückgreifen. Entstanden ist eine Paste, die den gekauften Hefepasteten aus dem Bioladen geschmacklich noch näher kommt, allerdings eher die Konsistenz von festem Joghurt hat. Ich mag sie sehr gern, und ihr könnt sie beliebig abwandeln und erweitern. In obigem Foto habe ich eine Handvoll schwarze Oliven beigemengt.

Der Brotaufstrich ist vegan, glutenfrei, eifrei, plastikfrei, günstig und schnell in der Herstellung und ziemlich lecker.

Ihr braucht:

200 Gramm Wasser

50 Gramm Sonnenblumenöl

300 Gramm gekochte Kartoffel

100 Gramm Zwiebel, klein geschnitten

1-2 TL Kräutersalz oder gekörnte Gemüsebrühe

100 Gramm Hefeflocken

Die Zwiebelstückchen in etwas Öl leicht anbraten, mit allen anderen Zutaten in eine Schüssel geben und mit einem Pürierstab zermusen. Weitere Zutaten (Kräuter, Gewürze, Antipasti, Tomatenmark, Ajvar…) nach Lust und Laune untermischen.

Die Paste lässt sich gut einfrieren, kann aber beim wieder Auftauen eine leicht andere (festere) Konsistenz bekommen.

Senf Kaviar selber machen

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Senf Kaviar… allein der Name dieses Luxusproduktes aus dem Kühlregal im Bioladen lies mich dahin schmelzen. Wir lieben Senf. Gekauft, gekostet, und schnell gemerkt: das brauchen wir auf Vorrat. Aber dafür ist es uns zu teuer. Also? Klaro, selber machen. Die Zutaten stehen ja netterweise schon vorne auf dem Schraubglas. Grins. Ich habe das Ganze etwas weniger süß gemacht, als Geschenk oder Mitbringsel, zum Grillen, auf Brot, zum reinlegen. SENF. KAVIAR.

 

Ihr braucht:

100 Milliliter Senfkörner (meine habe ich aus dem Bioladen, plastikfrei im wiederverwendbaren Leinenbeutel, von Sano)

100 Milliliter Apfelessig (zum Beispiel selbstgemachter)

50 Milliliter abgekühlter  Zitronengrastee (Zitronenverbene habe ich nicht bekommen)

2 gestrichene Esslöffel Honig oder Agavendicksaft (nach Belieben etwas mehr oder weniger)

½ Teelöffel Salz

 

Alle Zutaten zusammenmischen, gut 36 Stunden abgedeckt stehen lassen. Sollte es etwas zu fest geworden sein, noch etwas Wasser  hineinrühren. Das war’s. Genial einfach, und super lecker! Wie scharf das Ganze wird, hängt von euren Senfkörnern ab.

Hummus selber machen

Ich mag Hummus sehr gern: als Dip zu Gemüse, in Wraps, Pitas oder Fladenbrot. Am kalten Buffet kommt es auch immer gut an; es gibt tausen Rezepte da draussen, und dies ist meins. Eine Bekannte rief einmal: „du machst das beste Hummus der Welt!“. Vielleicht schmeckt es euch ja auch? Mit Kichererbsen für die Extraportion Proteine für euch Vegetarier und Veganer da draussen.

 

Ihr braucht:

Eine große oder zwei kleine Dosen Kichererbsen, abgetropft (ca. 500 Gramm Kichererbsen)

3 Esslöffel Sesampaste (Tahin, Tahina)

250 Milliliter Olivenöl

2 Zehen Knoblauch

2 gestrichene Teelöffel gemahlener Kreuzkümmel (Cumin)

3 Esslöffel Zitronensaft

1 gestrichener Teelöffel Salz

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Den Knoblauch grob hacken und mit allen anderen Zutaten im Mixer oder mit dem Pürierstab zermusen. Hält sich im Kühlschrank gut eine Woche, bei uns ist es immer schon nach kurzer Zeit aufgegessen. Es lässt sich allerdings auch gut einfrieren.

Tipp: wer weniger Öl nehmen mag, ersetzt einen Teil davon durch Joghurt.