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Veganes Nussplätzchenrezept

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Um lauter liebe Veganer zur Advents- und Weihnachtszeit mit Plätzchen zu versorgen, habe ich mein Zitronenkeksrezept etwas abgewandelt. Weil ich aber nicht so schnell nachbacken kann, wie sie aufgefuttert werden, teile ich jetzt einfach mal das Rezept. Lasst es euch schmecken!

Ihr braucht:

150 Gramm Kokosöl

1 Esslöffel Zitronensaft

350 Gramm Dinkel-Vollkornmehl

1 Teelöffel selbstgemachte Vanilleessenz (oder 2 Esslöffel Vanillezucker)

2 leicht gehäufte Teelöffel Zimt

2 gestrichene Esslöffel Apfeldicksaft, Agavendicksaft oder Honig*

100 Gramm gemahlene Nüsse (Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse)

Das Kokosöl zum schmelzen bringen, mit allen anderen Zutaten vermengen und ordentlich mit den Händen kneten. Der Teig wird etwas bröselig, also Vorsicht beim Ausrollen! Davor packt ihr ihn am besten nochmal eine Stunde in den Kühlschrank. Beim Ausrollen einfach etwas Mehl auf die Arbeitsfläche geben und daran denken, dass hier kein Backpulver drin ist (also können die Plätzchen dicht an dicht aufs Blech, aber sollten nicht allzu dünn ausgerollt werden, da sie nicht viel aufgehen). Bei 180 Grad ca. 20 Minuten backen, bis die Ränder leicht braun sind. Warm sind die Plätzchen noch weich, nicht wundern – beim Abkühlen härten sie aus, und mit der Zeit werden sie herrlich mürbig, gerade wenn man eine Apfelschnitte mit in die Keksdose tut.

Zuletzt könnt ihr sie noch in selbstgemachte Schokolade stippen oder mit Marmelade zusammenkleben. Ich habe Birne-Ingwer genommen, kann mir Bratapfelmarmelade aber auch gut vorstellen 🙂

*mit Honig sind die Kekse allerdings ganz streng genommen nicht mehr vegan.

Einfaches Peeling selber machen

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Wer ein wenig Urlaubsgefühl im Glas, ein schnell zusammengerührtes Geschenk oder eine kostengünstige, umweltfreundliche Alternative zu Mikroplastik-verseuchten Peelings aus der Drogerie sucht, ist hier ganu richtig. Ich habe Rohrohrzucker und Sesamöl mit etwas Mandarinenöl gemischt, aber es geht auch wunderbar mit Mandelöl, Sonnenblumenöl, Olivenöl oder was ihr sonst gerade so rumstehen habt. Das Rezept eignet sich auch sehr gut zum Aufbrauchen von gewöhnlichem Haushaltszucker, wenn ihr gerade davon Abstand nehmt.

Das Peeling ist ergiebig, macht wunderbar weiche Haut und erübrigt das Eincremen. Es ist sanft genug fürs Gesicht und kann in der Badewanne oder Dusche benutzt werden – aber Vorsicht, Rutschgefahr!

 

Ihr braucht:

125 Gramm Öl

250 Gramm Zucker

evtl. 15-20 Tropfen ätherisches Öl

 

Alle Zutaten vermischen, fertig. Ein weiteres Peelingrezept findet ihr hier.

Schnellen Reiniger selber machen

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Wie wir mit 6 einfachen Mitteln unsere ganze Wohung putzen, ohne Chemie, ohne Giftstoffe, lest ihr hier. Allerdings sprach einiges dafür, einen neuen Reiniger zusammenzubasteln:

– Armaturen, bzw. die Dichtungsringe, Silikonfugen etc., können sehr unter Essig leiden

– Wir brauchten etwas, was jederzeit nachgerührt werden kann, ohne lange ziehen zu müssen (wie mein heißgeliebter Zitrusreiniger)

– manche Oberflächen – wie Stein – vertragen keinen Essig

Ich rührte also schnell etwas zusammen, was hervorragende Dienste tut, auch aber nicht nur für Glasflächen, Spiegel, Dusche und Fenster. Super gegen Kalk, garantiert keine Streifen oder Schlieren. Das Wässerchen hat sich als Lieblingsreiniger meines Mannes bewährt.

 

Ihr braucht:

100 Milliliter günstigen Vodka

200 Milliliter Wasser

Eine Sprühflasche (meine war von einem aufgebrauchtem Putzmittel übrig)

 

Wasser und Vodka in die Flasche geben, schütteln, putzen.

Badesalz selber machen

Nach Badebomben, Badeöl und Badeherzen zum selber machen stelle ich euch heute Badesalz zum selber machen vor. Die Idee habe ich von hier.

Ihr braucht:

Eine Tasse Meersalz
Eine halbe Tasse Natron
30 Tropfen ätherisches Öl

Alle Zutaten in ein Schraubglas geben, schütteln. Reicht für 1-2 Vollbäder.

Wichtig: Badesalz mit Natron nicht in einem Schraubglas mit Deckel aufbewahren, das kann explodieren! Besser vepackt ist es in einem kleinen Stoffbeutel. Trocken lagern.

Schnelle Seife selber machen

Last-Minute-Weihnachtsgeschenk gefällig? Was ich hier vorstelle hat zwar streng genommen nichts mit Seife selber machen zu tun, weil hier ein fertiges Seifenstück veredelt wird; es ist aber schnell gemacht, gut individualisierbar, kostengünstig und ein schönes Mitbringsel oder kleines Geschenk.

Ihr braucht für 2-3 Seifenstücke

2 Stück (je 100 Gramm) möglichst neutral riechende Seife (Kernseife, Glycerinseife…)
30 Tropfen ätherisches Öl (Zitrus, Lavendel, Sandelholz, Ingwer, Rose…)
Nach Belieben 2 Esslöffel getrocknete Blüten, eine Teemischung oder zartschmelzende Haferflocken für einen Peelingeffekt

Die Seife mit einem scharfen Messer in kleine Wurfel schneiden, im Wasserbad zum schmelzen bringen, zügig die anderen Zutaten untermischen und in Silikonformen gießen. Wenn sie hart ist, kann die Seife sofort zum Einsatz kommen (für ganz eilige: schneller härten tut sie im Kühlschrank).

Fruchtige Paprikasuppe selber machen

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Die Tage werden kälter – und ich finde, nach einem schönen Herbstspaziergang ist eine warme Suppe genau das Richtige! Diese hier kochen wir häufiger, vielleicht schmeckt sie euch ja auch so gut?

Ihr braucht:

3 Gemüsepaprika
1 Apfel
1 kleine Zwiebel
3 Knoblauchzehen
200 Milliliter Sahne oder Sojasahne
300 Milliliter Rotwein
2 Esslöffel Ghee oder Kokosöl
350 Gramm passierte Tomaten
2 Esslöffel Basilikum
2 Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe
2 Teelöffel Paprika Edelsüß
Nach Belieben Cayennepfeffer

Zwiebeln, Knoblauch und Apfel schälen und in grobe Stücke schneiden. Die Paprika waschen, putzen, in grobe Stücke schneiden und im Fett anbraten, bis sie leicht braun ist. Zwiebeln, Knoblauch und Äpfel sowie 200 Milliliter Wasser hinzugeben und 10 Minuten auf mittlerer Hitze kochen lassen. Die restlichen Zutaten hineingeben, pürieren und einmal kurz aufkochen lassen.

Guten Appetit! Dazu schmeckt Knoblauchbrot und ein Glas Rotwein.

Tipp: lässt sich auch gut einfrieren.

Stillen: hilfreiche Tees

Stillen ist eine wunderbare Erfindung der Natur und eine schöne Erfahrung für Mutter und Kind. Man sollte sich allerdings nicht dazu genötigt fühlen – jede Frau hat das Recht dazu, es selbst zu entscheiden, was mit ihrem Körper geschieht.

Wer sich entschieden hat, zu stillen, sollte vorab wissen: das ist Arbeit. Vor allem die ersten zwei Wochen. Viel Wasser trinken, reichlich und gut essen und sich Zeit lassen sind wichtig. Hungrige Babys trinken lassen! Stillzeiten und Uhren sind hier fehl am Platz (wie man auf jeder Schafsweide mit Lämmern erkennen kann hat die Natur es so vorgesehen, dass Babys immer trinken dürfen, wenn sie möchten).

Was aber tun bei zu viel oder zu wenig Milch? Tee trinken. Und abwarten:

Bei zu viel Milch:
Eine große Tasse Salbei- oder Pfefferminztee trinken (nicht mehr!). Nach 2-4 Stunden ist alles wieder im Lot. Überschüssige Milch könnt ihr ganz einfach ausstreichen (eine Milchpumpe braucht man nicht unbedingt) und im Schraubglas einfrieren. Wenn Baby einen Wachstumsschub macht, Fieber bekommt oder zahnt, ändert sich oft der Appetit und man ist dankbar, die Milch auf Vorrat parat zu haben. Diese könnt ihr mit einem Löffel, in einem Becher oder mit einer Flasche geben (Glasflaschen von Lifefactory wachsen mit). Salbei- oder Pfefferminze sollte man sonst in der Stillzeit vermeiden (es sei denn, man will abstillen).

Bei zu wenig Milch:
ich habe alle Stilltees und Milchbildungstees hinter mir. Der beste ist von Weleda und ist zwar teuer, funktioniert aber im Gegensatz zu den ganzen anderen sehr schnell und zuverlässig. Mindestens 0,5 Liter davon trinken, und 2-4 Stunden später fließt es wieder (was m.E. am Bockshornklee liegt).

Dazu empfehle ich euch waschbare Stilleinlagen von Sorb & Dry, ein Stillkissen, Schnuller in Kirschkernform und Wollwachs für die Brustwarzen (in den ersten Tagen nach jedem Stillen auftragen, dann wird auch nichts wund).

Tipp: eine kostenlose telefonische Stillberatung rund um die Uhr, wertvolle Hilfen, Kontaktdaten für Stillgruppen vor Ort und Unterstützung bekommt ihr über La Leche Liga. Diese Organisation ist weltweit ehrenamtlich für Babys und ihre Mütter im Einsatz.