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Einfach lecker: Möhrensalat

Ich liebe diesen einfachen, schnellen Salat. Er hält sich lange frisch, ist ideal für warme Tage, als Beilage oder gern gesehener Buffetbeitrag.

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Ihr braucht:

1 Apfel
4-6 Mohrrüben
1 Esslöffel Leinöl oder Walnussöl
1 Teelöffel Zitronensaft oder Apfelessig
1 Esslöffel Apfelsaft
Salz und Pfeffer
Reibe

Die Möhren und den Apfel reiben. Das Öl, die Säure, den Saft und Salz und Pfeffer nach Belieben drunterheben, fertig! Schmeckt auch Kindern gut.

Tipp: dazu schmecken Sauerteigbrot und selbstgemachter Ricotta.

Kochen fürs Baby

Eine Bekannte fragte mich neulich etwas irritiert, warum wir unserem Kind „noch nicht einmal“ Hippgläschen kaufen würden…

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Hipp ist ein Marketingwunder und vielerorts der Inbegriff für Breikost schlichthin. Sowas wie Tempo für Taschentücher oder Pampers für Windeln oder Zewa für Küchenpapier.

Doch wer so viel Geld für seine Werbung ausgibt, liefert – so meine Erfahrung – selten gute Qualität. So auch bei Hipp: in den Gläschen wurden nachweißlich krebserregende Substanzen gefunden: hier der Bericht vom Ökotest 2010.

Ich bin ausserdem ein großer Fan davon, Zutatenlisten und Nährwerttabellen anzusehen. Schaue ich mir aber allein schon den Namen mancher Hippgläser an, kräuseln sich meine Fußnägel schon ganz schaurig in den Schuhen: „Gute Nacht Milchbrei mit Schoko“?!?!? Das nennt man wohl Konditionierung…

Ausserdem geriet die Firma durch das Propagieren von zuckerigen Instantlimonaden für Kleinkinder in die Kritik und kassierte dafür 2012 den Schmähpreis „Goldener Windbeutel“: http://www.sueddeutsche.de/geld/goldener-windbeutel-verbraucher-vergeben-schmaehpreis-an-hipp-kindertees-1.1386726.

Die Dosis macht das Gift? Andere Firmen sind auch nicht besser? Doch warum sollte ich überhaupt überteuerte, dubiose Markenprodukte kaufen, wenn ich das kostengünstig, gesund und lecker in kurzer Zeit selbst machen kann…?

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Dieses Buch hat eine Kinderkrankenschwester liebevoll geschrieben, gestaltet und bebildert. Ich befolge ihre Ratschläge zwar nicht immer so genau, aber als Orientierung ist das Buch super. Viele schöne Rezepte, Tipps rund ums Baby und hilfreiche Tabellen, wann und was und wieviel ein Baby zu essen bekommen kann und z.B. auch, wie ein vegetarisch ernährtes Kind alles bekommt, was es braucht (mein Kleiner bekommt allerdings auch Fleisch).Gesunde, leckere und einfache Gerichte, welche ich aus frischen Zutaten aus dem Bioladen gern nachkoche und auf Vorrat einfrieren kann. Pastinake mit Pute, Zwiebackbrei, Heidelbeeren in Hirse, Möhre pur… Manche davon stellt sie auf ihrer Website vor: http://www.babytipps24.de/

Unterwegs gibt es manchmal auch ein Gläschen. Aber dann lieber von Holle oder Alnatura.

Tipp: Löffel nicht vergessen!