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Deocreme selber machen

 

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Sprühdeo, Deostick und Rolldeo habe ich bereits als Selbermachrezepte gepostet und bin ganz zufrieden damit. Vermehrt kommt allerdings Deocreme zum selber machen ins Gespräch, da will ich also noch einmal die Hexenküche bemühen und schauen, was sich da anrühren lässt. Schließlich kommt man so ganz ohne alte Deogefäße oder Plastikteile aus, und ich habe doch noch einen Grund gehabt, die alten Bonbondosen aufzubewahren 😉

Die simpelste Variante: reines Kokosöl. Fand ich allerdings nicht so wirksam, und ich wollte etwas, was mir nicht „wegläuft“.

Nach einigen Fehlversuchen mit knirschendem, viel zu festem Deo und sandartigen Ansammlungen in den Oberteilen: ein erfreulich einfaches, sehr wirksames Rezept mit seidiger Konsistenz zum Nachrrühren. Nicht jede Haut verträgt das von mir angegebene Natron. Ihr könnt es aber auch einfach durch einen weiteren gestrichenen Esslöffel Speisestärke ersetzen.

 

Ihr braucht:

 

30 Gramm Kakaobutter

100 Gramm Kokosöl

1 gestrichener Esslöffel Speiesestärke

1 gestrichener Esslöffel Natron

Nach Belieben 30 Tropfen ätherisches Öl (Lavendel-Zitrone zum Beispiel)

 

Das Kökosöl mit der Kakaobutter in einem kleinen Topf sanft erhitzen oder im Wasserbad zum Schmelzen bringen. Vom Feuer nehmen, die restlichen Zutaten untermischen und die Masse in Schraubgläser oder Dosen füllen. Die Masse bekommt durch die Kakaobutter erst nach ein Paar Tagen ihre richtige Konsistenz, anwenden kann man das Deo aber sofort. Auch bei dunklen Oberteilen.

Getönte Tagescreme selber machen

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Dieser Post ist zwar einer meiner ersten gewesen, aber die getönte Gesichtscreme hat irgendwie nicht so gut funktioniert, wie ich es mir erhofft hatte. Nachdem ich die Rezeptur nun überarbeitet habe, bin ich ganz zufrieden damit.

Eincremen und Schminken in einem Schritt ist definitiv was für Leute wie mich, die lieber die Zeit nach dem Aufstehen mit einer Tasse Kaffee als pinselnd vorm Spiegel verbringen möchten. Makeup ist mir ohnehin zu viel, da ich nichts groß abdecken möchte, sondern lieber fix ein etwas ebenmäßigeres Hautbild hinzaubere.

Ihr braucht:

– 2 gestrichene Esslöffel Gesichtscreme
– 1 gestrichener Teelöffel losen Puder, selbstgemacht, im Mörser oder im Standmixer besonders fein zermahlen
– Gefäß

Die beiden Zutaten gut durchrühren, bis eine feste Masse entsteht. Wem es zu fest ist, der rührt tröpfchenweise Sesam- oder Mandelöl unter, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Man braucht nur sehr wenig davon!

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Spülung selber machen

Wer meine Anleitungen für selbstgemachte Shampoos kennt (hier, hier und hier) vermisst vielleicht noch die selbstgemachte Spülung dazu. Da ich aber lieber auf altbewährte Hausmittel wie Apfelessig, Kamillentee (bei hellem Haar) oder Schwarztee (bei dunklem Haar) zurückgreife oder einfach nach dem duschen etwas selbstgemachte Haarbutter in die Spitzen reibe, ist eine selbstgemachte Spülung bisher nicht dabei gewesen.

Es gibt viele selbstgemachte Spülungen: aus Eiern oder Bier, aus Avocados, Joghurt, Kokosöl oder Tees. Viele sind allerdings nicht gerade alltagstauglich, und zum schnellen Duschen im schwimmbad weniger geeignet. Dafür empfehle ich die nachfolgende Spülung zum selber machen – nehmt nur wenig davon und probiert mit den Mengen herum, bis ihr das für euch richtige Mischverhältnis raushabt. Ihr könnt es in einer kleinen Dose oder in einem alten Probenfläschchen aufbewahren, es hält sich allerdings nur ca. 1 Woche, wenn ihr selbstgemachtes Aloe-Vera-Gel verwendet (ansonsten gut 3 Wochen, vor allem wenn ihr es im Kühlschrank lagert). Ich empfehle euch, kleine Mengen anzurühren, dann bleibt es länger frisch.

Ihr braucht:

1 Esslöffel Honig
1 Esslöffel Aloe-Vera-Gel
1 Esslöffel Olivenöl, Mandelöl oder Avocadoöl

Alle Zutaten in einer Rührschüssel gut mit dem Schneebesen oder Pürierstab vermengen, fertig. wer mag kann noch ein Paar Tropfen ätherisches Öl hineingeben (z.B. Lavendel und Zitrone). Wie gehwohnt nach dem Waschen in die Längen geben, kurz einwirken lassen und ausspülen.

Anti-Pickel-Maske selber machen

Wer an Pickeln und Akne leidet, probiert sich häufig vergebens durch die „Wundermittel“ der Drogerieregale, um ein wirkungsvolles Gegenmittel zu finden.

Dabei sind die Auslöser für Pickel und Akne manchmal tiefgehend: Nahrunsmittelunverträglichkeiten, Allergien, Darmprobleme, (hier hilft häufig eine entsprechende Ernährungsumstellung); es kann eine Reaktion auf Reinigunsmittel oder Kosmetik sein, aber häufig sind auch Hormonstörungen ein Auslöser. Ich rate euch, einen Arzt aufzusuchen, um es abzuklären. Da braucht sich keiner für zu schämen!

Die Inhaltstoffe diverser Aknemittel sind nicht unbedenklich; der Inhaltsstoff Isotretinoin etwa kann starke Depressionen auslösen (Quelle), die Hormonpille Diane 35 steht im Verdacht, tödliche Thrombosen auszulösen (Quelle). Wäre es da nicht schön, ein verlässliches, natürliches Mittel aus unbedenklichen Substanzen zur Hand zu haben? Aus einfachen Zutaten, die ohnehin schon in der Küche sind?

Bitteschön! Ich habe es hier gefunden.

Ihr braucht:

2 Esslöffel Honig (antibakteriell, spendet Feuchtigkeit)
1 Teelöffel Zimt (wirkt austrocknend, gegen Rötungen und Entzündungen)
1 Teelöffel Zitronensaft (hellt Narben auf, wirkt dank der Fruchtsäure wie ein sanftes Peeling)

Alle Zutaten gut mischen. Den Honig dafür eventuell kurz im Wasserbad erwärmen, wenn er sonst zu fest sein sollte.

Anwendung: Haut reinigen, dann die Maske auftragen, die Augenpartie aussparen. 15-20 Minuten einwirken lassen. Mit klarem Wasser abspülen und 2-3 Mal die Woche wiederholen. Reste im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb einer Woche verbrauchen (schmeckt auch gut in schwarzem Tee oder als Brotaufstrich!). Achtet darauf, genug zu trinken – 1,5 Liter Wasser am Tag – und die Haut nicht mit Pflegeprodukten zu überreizen.

Ich freue mich auf eure Kommentare!