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Vollwertbiscuits backen

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Könnte ich euch den Duft und Geschmack dieser Biscuits gleich mitposten, würde ich es tun – sie sind unglaublich zartschmelzend und schön zu variieren: versucht sie mal vegan mit Kokosöl und Mandelmilch, mal mit Kräutern und geriebenem Käse, mal mit Rosinen und Zimt… auf den Fotos hier habe ich sie klein und flach gemacht, da sie zum Suppenstippen gedacht waren. Etwas größer und dicker sind sie herrlich zum Brunch oder als belegtes Brötchen! Ich kann sie mir auch gut zum Soßentunken zu Weihnachten vorstellen.

Ihr braucht:

250 Gramm Dinkel-Vollkornmehl

180 Milliliter Milch

4 gestrichene Teelöffel Backpulver (oder ein Päckchen)

1 Prise Salz

50 Gramm Butter

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Die trockenen Zutaten gut verrühren, kurz die Milch und die Butter unterkneten, bis das Mehl gerade feucht ist. Auf der gemehlten Arbeitsfläche ausrollen, mit Gläsern oder Tassen runde Biscuits ausstechen. Auf Backpapier bei 180 Grad ca. 15-20 Minuten in den Backofen stecken, bis sie leicht zu bräunen beginnen. Sie schmecken warm am besten!

Tipp: Abends den Teig rühren und die Biscuits ausstechen, morgens nur noch backen – oder morgens fertig machen und am Ende eines langen Tages bloß den Backofen anschmeißen und Suppe aufwärmen.

Gebrannte Mandeln selber machen

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Weihnachten ist vorbei, doch gebrannte Mandeln schmecken auch zu Silvester. Hier das Rezept zum selber machen. Ich nehme Rohrorzucker, dann schmecken die Nüsschen noch karamelliger…

Ihr braucht:

2 Tassen Mandeln
2 Tassen Zucker
2 Tassen Wasser
Zimt
Und noch 2 Tassen Zucker

2 Tassen Zucker und etwas Zimt in einen Topf geben und mit dem Wasser unter ständigem Rühren aufkochen lassen. Auf mittlere Hitze drehen und weiter rühren, bis die Masse Bläschen zu formen beginnt. Die Mandeln hineingeben und weiter rühren, bis das Karamell Fäden zieht. Dann den Topf schnell vom Feuer nehmen, den restlichen Zucker untermischen und die Nüsse auf einem Backblech abkühlen lassen (oder sich beim Naschen schonmal die Zunge verbrennen…).

Tipp: den Topf danach einweichen, damit der Zucker sich löst.

Brennesselgemüse

Nach dem Löwenzahnpesto geht es nun mit dem Brennesselrupfen weiter. Brennesseln sind nicht nur ein ungeliebtes Unkraut, sondern auch ein schmackhaftes Blattgrün und vielfach als Heilmittel bewährt.

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Die Nesseln kann man wunderbar als Spinatersatz in allerlei Gerichten verwenden (Lasagne, Nudelfüllungen, Teigtaschen). So auch hier…!

Ihr braucht für 2 Personen:

2-3 Handvoll frische Brennesselblätter (Handschuhe anziehen!)
150 Gramm Champignons
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 Esslöffel Butter oder Öl
Etwas geriebene Muskatnuss
Salz
Schwarzer Pfeffer
Evtl. etwas Sahne oder Weißwein

Die Zwiebel und den Knoblauch klein schneiden und mit dem Fett in einer Pfanne glasig werden lassen. Die Brenesselblätter waschen, abtropfen lassen und mit den kleingeschnittenen Pilzen zu den Zwiebeln geben. Köcheln lassen, dabei einen Schluck Flüssigkeit (Sahne, Wein oder Wasser) hinzugeben. Mit den Gewürzen abschmecken.

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Tipp: Lecker zu Pellkartoffeln mit Quark, auf Nudeln, im Omelette, in Aufläufen und Wraps. Man sollte allerdings nicht zuviele oder allzu oft Brennesseln essen, da sie entwässernd und stark harntreibend worken.

Löwenzahnpesto selber machen

… oder wie ich zum Unkrautvernichter wurde!

In letzter Zeit habe ich mich leider nicht viel um den Garten kümmern können, daher hat sich die Natur dort ganz prächtig amüsiert und überall kleine Bäume gepflanzt; Brennesseln und Löwenzahn gedeihen prächtig und die Johannisbeeren sind kaum noch zu erahnen.

Nennt es Upcycling oder regionales Essen oder Unkraut jäten, aber ich mache jetzt Pesto aus den grünen Überbleibseln der flauschigen, gelben Blumen. Wozu Löwenzahn noch so alles gut ist, erfahrt ihr hier.

Ihr braucht:

Einen großen Strauß frische Löwenzahnblätter (ohne Hundepipi)
200 Gramm gemahlene Mandeln
1 Esslöffel Zitronensaft
Olivenöl
1 Teelöffel Salz
Evtl. 50 Gramm geriebener Parmesan
Pürierstab

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Den Löwenzahn waschen, abtropfen lassen und mit den anderen Zutaten zermusen. So viel Olivenöl nachgießen, bis eine schöne, breiige Konsistenz erreicht ist. Im Kühlschrank hält es sich gut 8 Wochen, wenn das Pesto immer unter einer Ölschicht steht (ggf. nachgießen) und nichts Grünes „rausschaut“.

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Tipp: gleich schonmal Nudelwasser aufsetzen!

Milchschokolade selber machen

Milchschokolade selber machen ist schnell, einfach… und lecker! Wer es herber mag, schaut sich das Rezept für Zartbitterschokolade an.

Ihr braucht:

– 80 Gramm Kakaobutterchips
– 40 Gramm Backkakao
– 20 Gramm Trockenmilch oder Frischmilch oder Sahne (auch Mandelmilch ist lecker)
– 2 Esslöffel Apfeldicksaft, Agavendicksaft oder Honig (je nach Belieben etwas mehr oder weniger, es geht auch 1 Esslöffel Steviapulver)
– evtl. Backaromen, Nüsse und co.

Die Kakaobutter im Wasserbad unter ständigem Rühren schmelzen lassen. Wer festen Honig nimmt, sollte diesen mit erhitzen. Dann die Kakaobutter vom Herd nehmen, alle anderen Zutaten untermischen und die Schokoladenmasse in Förmchen füllen. Dafür könnt ihr Silikonformen nehmen, es gehen aber auch Muffinpapierchen, oder ihr gießt es auf Backpapier und brecht es später in Stücke.

Mehrere Stunden aushärten lassen. Die Schokolade hält sich im Kühlschrank 4 Wochen und schmeckt in der Oster- und Weihnachtszeit besonders gut.

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Hier mit einen Fuß aus weißer Schokolade

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Zartbitterschokolade selber machen

Hier stelle ich euch ein Schokoladenrezept vor, was mit einfachen Mitteln zu machen und gut abwandelbar ist – einfach Nüsse, Cornflakes, Cranberries oder Rumrosinen, Chili oder 1 Teelöffel Amaretto oder starken Espresso oder Vanilleessenz oder… nach Belieben untermischen oder pur genießen! Ist auch ein schönes Mitbringsel.

Schokolade ist nicht ganz so schlecht wie sein Ruf (schaut mal hier). Allerdings sollte man auf Fairetradezutaten achten und die süße Nascherei nicht zum Alltagslebensmittel werden lassen (schaut mal unter der Rubrik „Links“ nach).

Ausserdem kostet gute Schokolade mit Stevia statt Zucker gesüßt gut 3 Euro pro Tafel (Cavalier ist m.E. die einzige Steviaschokolade, die nicht nach Seife schmeckt). Da ich auf Zucker verzichte, hieß es mal wieder: selber machen!

Ihr braucht:

– 80 Gramm Kakaobutterchips
– 60 Gramm Backkakao
– 1-2 Esslöffel Apfeldicksaft, Agavendicksaft oder Honig (je nach Belieben etwas mehr oder weniger, es geht auch 1 Esslöffel Steviapulver)
– evtl. Backaromen, Nüsse und co.

Die Kakaobutter im Wasserbad unter ständigem Rühren schmelzen lassen. Wer festen Honig nimmt, sollte diesen mit erhitzen. Dann die Kakaobutter vom Herd nehmen, alle anderen Zutaten untermischen und die Schokoladenmasse in Förmchen füllen. Dafür könnt ihr Silikonformen nehmen, es gehen aber auch Muffinpapierchen, oder ihr gießt es auf Backpapier und brecht es später in Stücke.

Mehrere Stunden aushärten lassen. Die Schokolade hält sich im Kühlschrank theoretisch 4 Wochen, ist aber praktisch schon vorher weg 😉

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Tipp: ein Stück in heißer Milch aufgelöst als Trinkschokolade genießen…

Nussfudge

Morgen bekommen wir Nachmittagsbesuch, und da schickt es sich, irgendeine Schlemmerei anbieten zu können. Ich habe also das Netz nach blutzuckerfreundlichen Rezepten durchforstet (ich habe eine Insulinresistenz) und bin auf eine ganz wunderbare, wenn auch mächtige Nascherei gestoßen: Fudge!

Hier das Originalrezept, was ich etwas abgeändert habe: http://creatingnaturally.com/healthy-chocolate-peanut-butter-fudge/

Ihr braucht:

100 Gramm Erdnussmus (auch Gesalzenes schmeckt hier gut) oder anderes Nussmus
100 Gramm Agavendicksaft oder Honig
50 Gramm Butter oder Kokosöl
50 Gramm Kakao- oder Carobpulver
Nach Belieben Vanille, Zimt, etc.

Das Fett auf kleinster Stufe in einem Topf schmelzen lassen. Verwendet man festen Honig, sollte dieser mit erhitzt werden. Den Topf vom Herd nehmen, alle anderen Zutaten mit einem Schneebesen unterrühren, bis man eine schöne schwarze Pampe hat. Diese in Förmchen füllen (ich hab kleine Muffinförmchen benutzt; man kann die Masse aber auch einfach in eine Auflaufform gießen und später in Stücke schneiden) und mit nassen Fingern glatt streichen. Dann muss man nur noch ausharren, bis das Fudge festgeworden ist…

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Es erinnert sehr an Eiskonfekt, ist aber nussiger und nicht so süß!