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Heilende Honigmaske selber machen

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Sommer, Sonne, Sonnenbrand? Dieses Trio ist häufig zusammen unterwegs, wenn man sich nicht regelmäßig eincremt. Wir nutzen nach wie vor sehr gern meine selbstgemachte Sonnencreme (meine zwei neuen Abwandlungen des Ursprungsrezeptes poste ich in den folgenden Tagen) und ich würde euch auf jeden Fall guten Sonnenschutz empfehlen. Wer aber plötzlich doch Sonnenbrand hat, braucht schnelle Linderung. Diese heilende Honigmaske ist für rote Rücken genauso gut anzuwenden wie bei anderen unschönen Hitzenebenwirkungen wie Akne, Neurodermitis, Inseketenstichen oder gernerell bei trockener, empfindlicher Haut. Sie ist schnell angerührt und ziemlich kostengünstig.

Als Zutaten habe ich lauter hautfreundliche Substanzen gewählt, welche den Heilungsprozess der Haut unterstützen und lauter nette Eigenschaften mit sich bringen. Die Maske kühlt und pflegt ganz wunderbar.

Honig

Honig ist ein natürlicher Entzündungshemmer, beflissener Bakterientöter und unterstützt einen raschen Heilungsprozess (Quelle).

Apfelessig

Zum Thema Apfelessig habe ich hier schon ziemlich lange schwadroniert, ich kann ihn für alles Mögliche nur empfehlen, und mein Selbstgemachter kostet euch so gut wie gar nichts.

Heilerde Hautfein

Heilerde Hautfein soll bei Akne, fettiger und entzündlicher Haut, Ekzemen und Ausschlägen, Allergien, Neurodermitis, Psoriasis, Cellulite und vielem mehr helfen (schaut mal hier). Ihr bekommt sie in Drogerien und Apotheken.

Jetzt wird zusammengerührt. Untenstehendes Rezept ist ausreichend für 3 Gesichtsmasken oder einen oberen Rücken.

Ihr braucht:

1 gestrichener Teelöffel Honig

2 Teelöffel Wasser

1 Teelöffel Apfelessig

50 Gramm Heilerde hautfein

Alle Zutaten mit einem kleinen Schneebesen klumpenfrei verrühren. Die Maske ist sofort gebrauchsfertig. Tragt sie mit den Fingern auf, spart Mund- und Augenpartie aus und lasst die Maske 20 Minuten wirken. Beim Abspülen kann sie etwas resistent sein, hier hilft ein Waschlappen und etwas Rubbelgeduld. Anschließend gut eincremen (ich nehme dafür meine selbstgemachte Gesichtscreme), sonst kann die Maske austrocknend wirken. Wer möchte, kann die Maske gut eine Woche im Kühlschrank aufbewahren und bei Bedarf anwenden.

Wie immer gilt: ich bin kein Arzt! Anrühren und Anwenden meiner Rezepte liegt in eurem Ermessen, ich übernehme keine Haftung für eventuell auftretende Schwierigkeiten.

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Rosenöl selber machen

Um die Rose ranken sich zahllose Mythen, Legenden und Geschichten. Sie gilt als Symbol der Liebe, der Schönheit und der Unnahbarkeit. Es gibt sie mittlerweile in fast jedem Farbschlag, jeder Form und Größe. So vielfältig wie die Rose selbst sind auch die positiven Eigenschaften des Rosenöls.

Es gilt unter anderem als Aphrodisiakum, als Antidepressiva, als krampflösend, antibakteriell, als schmerzlindernd (etwa als warmer Wickel mit heißem Wasser und einem Esslöffel Rosenöl bei Menstruationsbeschwerden oder als kalter Wickel mit einem Esslöffel Rosenöl bei Kopfschmerzen), ist aber auch als anti-aging-Wunder in vielen Cremes vorhanden. Auch zum backen und Kochen, in Salaten und Süßspeisen ist es eine beliebte Zutat. Zum Thema Rosenöl kann die Suchmaschine eurer Wahl unendliches Material liefern…

Wie eine feine Gesichtscreme, Boylotion und eine rückfettende Fussbutter mit Rosenöl hergestellt werden, erfahrt ihr hier im Blog.

Wer frische Blüten verwenden möchte, kann hier nachlesen, wie das geht.

Ihr braucht:

– 30 Gramm getrocknete Rosenblüten oder Rosenknospen
– 1 Liter kaltgepresstes Öl (Sonnenblumen-, Mandel- Avocado- Jojoba- Aprikosenkern- oder Sesamöl, gern auch ein Gemisch)
– Ein großes Weckglas
– 2 Wochen Geduld oder einen Topf

1. Methode – wenn man 2 Wochen Zeit hat:

Das Öl in einen Topf geben und leicht erwärmen. Die Blüten in das Weckglas geben und mit dem warmen Öl übergießen. Das Gemisch mit einem Holzlöffel rühren und darauf achten, dass alle Blüten mit Öl bedeckt sind. Das Glas verschließen und 2-4 Wochen an einen durchgängig warmen Ort stellen (Fensterbänke werden Nachts zu kalt). Anschließend das Öl durch ein Küchentuch abseihen und in Flaschen füllen.

2. Methode – wenn man 2 Stunden Zeit hat:

Das Öl und die Blüten in das Glas geben. In einen mit heißem Wasser gefüllten Topf (= Wasserbad) stellen und auf niedrigster Stufe 2 Stunden durchziehen lassen (nicht kochen). Alle halbe Stunde mit einem Holzlöffel durchrühren und nachsehen, ob noch genug Wasser im Topf ist. Anschließend das Öl durch ein Geschirrtuch abseihen und in Flaschen füllen.

Tipp: Ähnlich herzustellen sind Calendulaöl, Lavendelöl, Kamillenöl und co.!