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Euphrasia Augentropfen

Hier stelle ich euch nun ausnahmsweise etwas vor, was nicht selbstgemacht ist und zudem noch in einer Plastikverpackung daherkommt: die homöopathischen Euphrasia Augentropfen sollten in keiner Hausapotheke fehlen!

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Bei Augenirritationen, Rötungen oder Entzündungen sind die Dinger unerlässlich geworden. Selbst Bindehautentzündungen sind damit ein Klacks – und dabei sind sie so sanft, dass laut meiner Hebamme auch Babys und Kleinkinder damit behandelt werden können.

Die Augentropfen gibt es auch in der Glasflasche… doch darauf steht, dass man sie binnen 4 Wochen verbrauchen muss, wenn sie erst einmal offen sind. Da lob‘ ich mir die kleinen Einzeldosen im Pappkarton; die sind auch günstiger zu bekommen als eine ganze Flasche. Sie ersetzen natürlich nicht den Gang zum Arzt!

Zahnöl-Zauber

Wenn Babys Zahnen, kann es sie ganz schön aus der Bahn werfen: rote Backen, empfindliches Zahnfleisch, Schlafstörungen und Appetitlosigkeit gehören dann zum munteren Alltag.

Abhilfe schaffen gekühlte Möhrenschnitzer, Beissringe (achtet auf BPA- und Phtalatfreie Ringe ohne Gel, das könnte auslaufen) und Veilchenwurzeln (nur in Bioqualität kaufen, da Schadstoffe sich in den Wurzeln ansammeln können), unter Aufsicht der liebenden Eltern.

Soweit die Bilderbuchversion. Für die harten Fälle gibt es Dentinoxgel aus der Drogerie. Aber halt! Was ist das eigentlich?

Tinktur aus Kamillenblüten (1:5), Auszugsmittel: Ethanol 70 % (V/V) 1500 mg, Lidocainhydrochlorid 1 H2O 34 mg, Macrogol- laurylether 32 mg.
Die sonstigen Bestandteile sind:
Sorbitol-Lösung 70 % (nicht kristallisierend) (Ph.Eur.), Xylitol, Propylenglycol, Carbomer 974 P, Natriumhydroxid-Lösung (10%), Polysorbat 20, Natriumedetat (Ph.Eur.), Saccharin-Natrium, Gereinigtes Wasser.

Quelle

Ein Gemisch also, was unter anderem Alkohol, Zucker und Betäubungsmittel enthält. Entsprechend kam es für mich nicht in Frage, meinem Kind sowas regelmäßig in den Mund zu schmieren. Meine Internetrecherchen haben dann homöopathische Osanitkügelchen hervorgebracht. Klingt erstmal gut. Nur, dass ich es bedenklich fand, einem weinenden Kind Zuckerkügelchen zu geben (Stichwort Konditionierung).

Zum Glück bin ich dann noch auf Zahnöl gestoßen. Hier sehen die Inhaltsstoffe schon anders aus:

Johanniskrautöl, Nachtkerzenöl, Kamille römisch, Lavendel, Nelke

Quelle

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Das Zeug ist wirklich super. Einen Tropfen aussen auf die roten Wangen einmassieren, 5 Minuten warten, simsalabim! Alles wieder gut. Das Öl ist nicht ganz günstig, dafür aber sehr ergiebig und riecht nach Lebkuchen. Am günstigsten bekommt man es meines Wissens hier (die kleine Flasche reicht). Ist auch ein schönes Geschenk für frischgebackene Eltern.

Tipp: Zahnöl könnt ihr auch selber machen, mein Rezept findet ihr hier.