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Mückenstich? Spitzwegerich!

„Für alles ist ein Kraut gewachsen“ – altes Sprichwort

Diesem Sprüchlein kann ich nur zustimmen. Spitzwegerich kennen wir alle – vielleicht nicht unbedingt dem Namen nach – aber das vielfach als „Unkraut“ beschimpfte, unscheinbare Pflänzchen ist ungemein nützlich wenn man weiß, wofür.

Wer sie nicht kennt – so sieht die Pflanze aus: http://naturmedizin.lauftext.de/img/spitzwegerich.jpg

Spitzwegerich hatte ich stets ignoriert, bis unsere Pferdewirtin vom Haras de la Nied uns darauf aufmerksam machte. Auf Bremsenstiche, Mückenstiche und brennesselgebrannte Stellen verieben, verschafft es sofortige Linderung. Mein Mann hat einmal auf ganz ungünstige Weise beim Kuchenessen eine Wespe in den Mund bekommen, welche ihn in die Zunge stach. Die Zunge schwoll an, und es hätte böse werden können – doch er erinnerte sich an den Tipp der Pferdefrau und kaute kurzentschlossen auf einigen Spitzwegerichblättern herum. Eine Stunde später war vom Stich nichts mehr zu spüren.

Praktisch, was? Da man allerdings nicht immer Spitzwegerich zur Hand hat empfehle ich euch, Öl damit anzusetzen. Das lindert wunderbar!

Ihr braucht:

Spitzwegerichblätter
Sonnenblumen- oder Olivenöl

Den Spitzwegerich waschen, abtropfen lassen und in kleine Stücke schneiden. In ein Schraubglas geben. Das Öl handwarm erhitzen und bis einen Zentimeter über den Blättern in das Glas einfüllen. An einen durchgängig warmen Ort stellen. Nach 4 Wochen das Öl abseihen, in kleine Flaschen füllen und in die Haus- und Reiseapotheke tun.

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Tipp: damit es gar nicht erst dazu kommt, empfehle ich euch meinen selbstgemachten Autanersatz.

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