Posts Tagged ‘kostengünstig’

Badebomben ohne Fett selber machen

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Der Adventskranz ist gebunden, die letzten Säckchen des Adventskalenders gefüllt – zum Beispiel mit diesen kleinen sprudelnden Badebomben. Im Gegensatz zu den reichhaltigen Badebomben aus einem ältern Post (hier) kommen diese ohne Fett aus, was eine weniger glitschige Wanne und trotzdem gepflegte Haut bedeutet. Der Vorteil ist, dass sie im Gegensatz zu den fetthaltigen sehr schnell trocknen und dadurch als Last-Minute-Geschenk schnell zu machen sind. Ich habe sie nicht gefärbt und bloß mit etwas ätherischem Lavendelöl beduftet, sie sind super einfach herzustellen und man braucht kaum Zutaten.

Es gilt das Prinzip Ehre, wem Ehre gebührt, also bekommt ihr hier statt einer genauen Anleitung nur den Link zum Urheber: Klick

Viel Spaß damit!

 

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Bodybutter mit Kokosöl selber machen

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Nach der selbstgemachten Bodybutter mit Kakaobutter möchte ich euch jetzt noch ein einfaches Rezept zur Herstellung einer fein nach Honig und Kokos duftenden Körperbutter vorstellen. Diese Bodybutter ist schön zu Verschenken, schnell zu Rühren und herrlich in der Anwendung. Wer die ätherischen Öle noch hinzufügt, dem rate ich davon ab, sie als Lippenbalsam zu benutzen.

 

Ihr braucht:

30 Gramm Bienenwachs

140 Gramm Kokosöl

Nach Belieben 60 bis 90 Tropfen ätherisches Öl

 

Das Bienenwachs mit dem Kokosöl im Wasserbad zum Schmelzen bringen, dann vom Feuer nehmen und das ätherisches Öl unterrühren. In kleine Gläser oder Tiegel füllen, abkühlen lassen. Sie hält sich ewig, wenn man immer nur mit trockenen, sauberen Fingern hineingeht, und ist super ergiebig. Vorsicht: je nach Temperatur kann es sich wieder etwas verflüssigen.

Scheuerpulver selber machen

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Wie wir zuhause alles mit 6 einfachen Mitteln putzen, habe ich in diesem Post bereits geschrieben. Ich werde allerdings nach und nach weitere kleine Helfer vorstellen. Heute: selbstgemachtes Scheuerpulver. Für den Backofen, das Ceranfeld, die Herdplatten, die Duschwanne, das Waschbecken, die Badewanne oder hartnäckige Grillroste finde ich es sehr gut. Um Schlieren zu vermeiden, putze ich mit etwas selbstgemachtem Reiniger (Zitrusreiniger oder schneller Reiniger) nach. Mit Tuch und grober Bürste macht das Badputzen so zwar nicht unbedingt mehr Spaß, aber es geht schnell und umweltschonend und schont zudem noch den Geldbeutel. Meine 3 einfachen Zutaten: Seife als Fettlöser, Natron als feiner Putzkörper und Geruchsbinder, und Salz als desinfiszierende Schmirgelhilfe 🙂

 

Ihr braucht:

50 Gramm Seife, gerieben

250 Gramm Natron

50 Gramm Salz

Nach belieben 20 Tropfen ätherisches Öl

 

Alle Zutaten mit einem Pürierstab oder dem Küchenmixer pulverisieren, in ein Schraubglas füllen (ich hatte hier mal etwas Langeweile mit Farbresten und einem alten Radiergummi in Schildkrötenform). Zum Benutzen einfach wie gewohnt etwas Pulver auf ein Tuch geben. Ein grobes Streugefäß, wie etwa für Parmesan, macht sich bestimmt auch gut zum Dosieren.

Natürliche Wimperntusche selber machen

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Einer meiner sehr frühen Posts war einer, der sich mit selbstgemachter Wimperntusche aus 2 einfachen Zutaten beschäftigte: Aloe-Vera-Gel und Aktivkohle. Leider war dieser Selbstversuch nicht wirklich zufriedenstellend. Die angerührte Pampe haftete sehr ungern an den Wimpern, man hat es kaum gesehen und es war alles ein ziemliches Geschmiere. Ich habe also weiter herumexperimentiert: mit Bienenwachs und Öl und lauter klebrigen und unzufriedenstellenden schwarzen Substanzen. Jetzt habe ich es endlich geschafft! Keine Waschbäraugen mehr, kein Gebrösel.

Hier das erste Handy-Beweisfoto:

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Selbst nach 2 Stunden Waldwanderung war alles noch genau da, wo es hingehörte. Ich kaufe nie wieder Wimperntusche! Da hier keine Konservierungsstoffe drin sind, hält sich die Mascara höchstens 4 Wochen (bei selbstgemachtem Aloe-Vera-Gel kürzer). Zwar kann man die Haltbarkeit im Kühlschrank etwas verlängern, aber irgendwann sagen einem Nase und Augen, wann man sie kompostieren sollte. Damit ihr nicht ständig neue Wimperntusche rühren müsst empfehle ich euch, mehrere kleine Pillendosen zu besorgen, diese jeweils mit einem Klecks Wimperntusche zu versehen und einzufrieren. So habt ihr immer was auf Vorrat.

Ihr braucht:

Eine Prise Xanthan
2 gestrichene Teelöffel Heilerde
2 gestrichene Teelöffel Aktivkohle (für braun Kakaopulver nehmen)
2 Teelöffel Wasser
1 gestrichener Teelöffel Aloe-Vera-Gel

Ausserdem: eine Mascarabürste (eine Alte mit Seife auswaschen), ein kleines Döschen.

Die trockenen Zutaten mit einem Löffelchen verrühren, dann das Gel und das Wasser mit einrühren. Kurz quellen lassen, auftragen. Keine Tierversuche, keine Chemie. Kein Plastik. Kein Gestank. Vegane Naturkosmetik zum Minipreis. Abspülen lässt sich das Ganze mit Wasser und Seife.

 

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Stillen: hilfreiche Tees

Stillen ist eine wunderbare Erfindung der Natur und eine schöne Erfahrung für Mutter und Kind. Man sollte sich allerdings nicht dazu genötigt fühlen – jede Frau hat das Recht dazu, es selbst zu entscheiden, was mit ihrem Körper geschieht.

Wer sich entschieden hat, zu stillen, sollte vorab wissen: das ist Arbeit. Vor allem die ersten zwei Wochen. Viel Wasser trinken, reichlich und gut essen und sich Zeit lassen sind wichtig. Hungrige Babys trinken lassen! Stillzeiten und Uhren sind hier fehl am Platz (wie man auf jeder Schafsweide mit Lämmern erkennen kann hat die Natur es so vorgesehen, dass Babys immer trinken dürfen, wenn sie möchten).

Was aber tun bei zu viel oder zu wenig Milch? Tee trinken. Und abwarten:

Bei zu viel Milch:
Eine große Tasse Salbei- oder Pfefferminztee trinken (nicht mehr!). Nach 2-4 Stunden ist alles wieder im Lot. Überschüssige Milch könnt ihr ganz einfach ausstreichen (eine Milchpumpe braucht man nicht unbedingt) und im Schraubglas einfrieren. Wenn Baby einen Wachstumsschub macht, Fieber bekommt oder zahnt, ändert sich oft der Appetit und man ist dankbar, die Milch auf Vorrat parat zu haben. Diese könnt ihr mit einem Löffel, in einem Becher oder mit einer Flasche geben (Glasflaschen von Lifefactory wachsen mit). Salbei- oder Pfefferminze sollte man sonst in der Stillzeit vermeiden (es sei denn, man will abstillen).

Bei zu wenig Milch:
ich habe alle Stilltees und Milchbildungstees hinter mir. Der beste ist von Weleda und ist zwar teuer, funktioniert aber im Gegensatz zu den ganzen anderen sehr schnell und zuverlässig. Mindestens 0,5 Liter davon trinken, und 2-4 Stunden später fließt es wieder (was m.E. am Bockshornklee liegt).

Dazu empfehle ich euch waschbare Stilleinlagen von Sorb & Dry, ein Stillkissen, Schnuller in Kirschkernform und Wollwachs für die Brustwarzen (in den ersten Tagen nach jedem Stillen auftragen, dann wird auch nichts wund).

Tipp: eine kostenlose telefonische Stillberatung rund um die Uhr, wertvolle Hilfen, Kontaktdaten für Stillgruppen vor Ort und Unterstützung bekommt ihr über La Leche Liga. Diese Organisation ist weltweit ehrenamtlich für Babys und ihre Mütter im Einsatz.

Rasierseife mit Kakaobutter selber machen

Rasierschaum ist nicht immer biologisch abbaubar oder gar gesund (schaut mal hier, was der Ökotest so sagt). Da ich lieber gleich genau wissen will, was mir ins Haus kommt und keine Zeit habe, mich erst umfassend über fertige Produkte zu informieren, mache ich das Ganze jetzt so… Diese ist besonders reichhaltig!

Ihr braucht für 2 Stück Rasierseife „sensitiv“:

4 Esslöffel Sesam-, Oliven- oder Mandelöl
3 Esslöffel Kakaobutterchips
6 Esslöffel Aloe-Vera-Gel
1 Esslöffel weiße Lavaerde
2 Teelöffel Natron
50 Gramm echte Kernseife, gerieben
1 Teelöffel Vitamin E (Tocopherol)
5 Tropfen Teebaumöl
Evtl. 10 Tropfen ätherisches Rosmarin-, Salbei- oder Sandelholzöl für eine nette Duftnote
Silikonformen, eine mit Papierchen bestückte Muffinforn oder 2 flache, breite Schraubgläser

Die Kernseife mit der Kakaobutter im Wasserbad unter ständigem Rühren zum schmelzen bringen. Anschließend den Topf vom Herd nehmen und alle anderen Zutaten untermischen. In Formen füllen und 24 Stunden aushärten lassen.

Tipp: Rasierseife mit Schafsmilch und Honig ist auch schön… und Kräuter-Rasierseife!