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Löwenzahnpesto selber machen

… oder wie ich zum Unkrautvernichter wurde!

In letzter Zeit habe ich mich leider nicht viel um den Garten kümmern können, daher hat sich die Natur dort ganz prächtig amüsiert und überall kleine Bäume gepflanzt; Brennesseln und Löwenzahn gedeihen prächtig und die Johannisbeeren sind kaum noch zu erahnen.

Nennt es Upcycling oder regionales Essen oder Unkraut jäten, aber ich mache jetzt Pesto aus den grünen Überbleibseln der flauschigen, gelben Blumen. Wozu Löwenzahn noch so alles gut ist, erfahrt ihr hier.

Ihr braucht:

Einen großen Strauß frische Löwenzahnblätter (ohne Hundepipi)
200 Gramm gemahlene Mandeln
1 Esslöffel Zitronensaft
Olivenöl
1 Teelöffel Salz
Evtl. 50 Gramm geriebener Parmesan
Pürierstab

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Den Löwenzahn waschen, abtropfen lassen und mit den anderen Zutaten zermusen. So viel Olivenöl nachgießen, bis eine schöne, breiige Konsistenz erreicht ist. Im Kühlschrank hält es sich gut 8 Wochen, wenn das Pesto immer unter einer Ölschicht steht (ggf. nachgießen) und nichts Grünes „rausschaut“.

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Tipp: gleich schonmal Nudelwasser aufsetzen!

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Zartbitterschokolade selber machen

Hier stelle ich euch ein Schokoladenrezept vor, was mit einfachen Mitteln zu machen und gut abwandelbar ist – einfach Nüsse, Cornflakes, Cranberries oder Rumrosinen, Chili oder 1 Teelöffel Amaretto oder starken Espresso oder Vanilleessenz oder… nach Belieben untermischen oder pur genießen! Ist auch ein schönes Mitbringsel.

Schokolade ist nicht ganz so schlecht wie sein Ruf (schaut mal hier). Allerdings sollte man auf Fairetradezutaten achten und die süße Nascherei nicht zum Alltagslebensmittel werden lassen (schaut mal unter der Rubrik „Links“ nach).

Ausserdem kostet gute Schokolade mit Stevia statt Zucker gesüßt gut 3 Euro pro Tafel (Cavalier ist m.E. die einzige Steviaschokolade, die nicht nach Seife schmeckt). Da ich auf Zucker verzichte, hieß es mal wieder: selber machen!

Ihr braucht:

– 80 Gramm Kakaobutterchips
– 60 Gramm Backkakao
– 1-2 Esslöffel Apfeldicksaft, Agavendicksaft oder Honig (je nach Belieben etwas mehr oder weniger, es geht auch 1 Esslöffel Steviapulver)
– evtl. Backaromen, Nüsse und co.

Die Kakaobutter im Wasserbad unter ständigem Rühren schmelzen lassen. Wer festen Honig nimmt, sollte diesen mit erhitzen. Dann die Kakaobutter vom Herd nehmen, alle anderen Zutaten untermischen und die Schokoladenmasse in Förmchen füllen. Dafür könnt ihr Silikonformen nehmen, es gehen aber auch Muffinpapierchen, oder ihr gießt es auf Backpapier und brecht es später in Stücke.

Mehrere Stunden aushärten lassen. Die Schokolade hält sich im Kühlschrank theoretisch 4 Wochen, ist aber praktisch schon vorher weg 😉

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Tipp: ein Stück in heißer Milch aufgelöst als Trinkschokolade genießen…

Ricotta selber machen

Neulich habe ich aus Ermangelung an gewohnten Zutaten so Pi mal Daumen Frischkäse machen wollen und habe einen wunderbaren Ricotta dabei rausbekommen. Ricotta ist toll in Aufläufen, mit frischem Obst auf Brot oder in selbstgemachten Nudeln!

Ich habe es jetzt noch einmal nachgekocht und es hat wunderbar funktioniert.

Ihr braucht:

1 Liter Milch
1 Teelöffel Zitronensäure
1 Prise Salz
Topf, Löffel, Sieb, Geschirrtuch, Schneebesen, Schüssel, evtl. Milchthermometer

Zunächst verrührt ihr die Zitronensäure und die kalte Milch im Topf mit einem Schneebesen. Dann wird das Ganze unter ständigem Rühren erhitzt, bis die Molke sich vom Käsebruch trennt (wer ein Milchthermometer hat: bei ca. 70 Grad).

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Dann nehmt ihr das Geschirrtuch, legt es auf das Sieb (thront wiederrum auf der Schüssel) und füllt den Käsebruch ein. Geschirrtuch falten und abwarten. Nach 15-20 Minuten Abtropfzeit habt ihr herrlichsten Ricotta!

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