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Karottenöl selber machen

Dieser Post hätte eigentlich auch „Selbstbräuner und Aprèslotion selber machen“ heißen können und bildet den Auftakt zu einer kleinen Sommer-Sonnen-Urlaubsserie, in der ich euch auch Sonnenmilch und Autan-Ersatz zum selbermachen vorstellen werde.

Ich bekomme gerne einmal Sonnenbrand, vor allem im Gesicht, an den Schultern und Knien. Hier ist ein schönes Mittel zur Vorbeugung, was wenig kostet und auch die Kleinsten mitnutzen können. Einfach nach dem Gang in die Sonne einmassieren oder als Selbstbräuneröl ohne Chemie und Schnickschnack verwenden. Allerdings solltet ihr darauf achten, es sehr sparsam zu nutzen (ein Tropfen fürs Gesicht reicht, evtl. 1:10 mit purem Sesamöl verdünnen) und nur auf feuchte Haut aufzutragen. Sonst verfärbt es gerne Hemdkragen, Kopfkissen, etc.

Ihr braucht:

– 200 Milliliter kaltgepresstes Sesamöl
– 1 mittelgroße, geriebene Mohrrübe
– Ein großes Weckglas
– 3 Wochen Geduld oder einen Topf

1. Methode – wenn man 3 Wochen Zeit hat:

Das Öl in einen Topf geben und leicht erwärmen. Die Möhren in das Weckglas geben und mit dem warmen Öl übergießen. Das Gemisch mit einem Holzlöffel rühren und darauf achten, dass alle Raspeln mit Öl bedeckt sind. Das Glas verschließen und 3 Wochen an einen durchgängig warmen Ort stellen (Fensterbänke werden Nachts zu kalt). Anschließend das Öl durch ein Küchentuch abseihen und in Flaschen füllen.

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2. Methode – wenn man 20 Minuten Zeit hat:

Das Öl und die Mohrrüben in das Glas geben. In einen mit heißem Wasser gefüllten Topf (= Wasserbad) stellen und so lange rühren und bruzzeln lassen (nicht kochen), bis das Öl orange ist und die Mohrrüben weich sind. Anschließend das Öl durch ein Geschirrtuch abseihen und in Flaschen füllen.

Tipp: die Möhrenraspeln kann man anschließend noch zur Herstellung von Frischkäse verwenden.