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Babys Goldstück

Schon vor der Schwangerschaft war mir wie so vielen klar: unser Kind bekommt keinen Schnuller….!

Soviel zur Theorie. Unser Kleiner nimmt den Schnuller zwar nur noch Nachts zum Einschlafen, aber der ursprüngliche „Notnuckel“, den wir uns vor der Geburt doch noch zugelegt haben, hat treue Dienste geleistet. Mittlerweile haben wir auch die nächste Größe besorgt.

Die Kirschkernform ist besonders für gestillte Kinder sinnvoll, damit es nicht zu Saugirritationen kommt. Ohne Plastik, BPA, Phtalate und den ganzen anderen Mist sind Schnuller aus Naturkautschuck wie von der Firma Goldi aus Italien, die in vielen Bioläden zu kaufen sind:

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Der breite, weiche Rand dient dem Baby auch noch als Beissringersatz und wird jetzt vor allem zum Spielen vor dem Einschlafen gern genommen. Auch Ökotest bewertete Goldischnuller 2004 und 2010 mit „sehr gut“ (Quelle).

Wichtig ist, den Schnuller nach Rissen und anderen Schwachstellen regelmäßig zu kontrollieren und das tägliche Abkochen des Schnullis bis zum sechsten Monat um Keime und Bakterien in Schach zu halten; danach reicht es, ihn gelegentlich heiß abzuspülen.

Sollte der Nuckel einmal klebrig, matt oder bröselig erscheinen, weil er etwa zu lange mit dem Babyöl in Kontakt geraten ist: bitte sofort kompostieren und einen neuen zulegen! Die Lebensdauer kann man erhöhen, indem man 2 Schnuller im Rotationsverfahren nutzt und der jeweils ungenutzte eine Woche durchhärten kann.

Tipp: will das Baby keinen Schnuller nehmen oder wird dieser am laufenden Band ausgespuckt hilft es, regelmäßig sanft am Schnuller zu ziehen, damit das Baby mit Saugen reagiert. Manchmal liegt es auch an der Schnullerform, dass Babys keinen Schnuller nehmen, und man muss etwas herumexperimentieren – auch mit Knoten in Spucktüchern etc. Allerdings ist so ein Nuckel kein „muss“. Jedes Kind ist anders…!