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Schwangerschaftsmassageöl selber machen

Schon früh in der Schwangerschaft wird einem von allen Seiten her geraten, dass man die stets wachsende Babykugel immer eincremen oder einölen soll. Ich bin Streifenfrei geblieben. Veranlagung, Bewegung, Ernährung und viel Wasser trinken spielen zwar denke ich eine wesentlich größere Rolle, aber es ist auch sehr nett, seinem Baby und sich die Aufmerksamkeit zu gönnen.

Ich hatte im Verlauf der Schwangerschaft einmal dieses unsägliche Malvenöl von Alverde: klebt und stinkt furchtbar nach Kaugummi, bäh! Dann doch lieber selber mischen.

Ihr braucht:

50 Gramm Zitrusöl (stärkt die Gefäßwände)
50 Gramm Lavendelöl (beruhigend)
50 Gramm Kamillenöl (beruhigend)
50 Gramm Calendulaöl (heilend)

Alle Zutaten zusammen in eine Flasche geben. Vor dem Gebrauch schütteln. Eine ausführliche Anleitung zur Massage als Vorbeugemittel gegen Dehnungsstreifen an Brust, Bauch und Po findet ihr hier.

Tipp: wer lieber eine Salbe mag, erhitzt das Öl im Wasserbad mit 4 Gramm Bienenwachs, bis dieses vollkommen geschmolzen ist, füllt es in Gläser um und lässt es mehrere Stunden durchhärten.

Dammmassageöl selber machen

Ich bin zwar nicht mehr schwanger, habe aber sehr von meiner regelmäßigen Dammmassage vor der Geburt profitiert und relativ problemlos ein Baby mit riesigem Kopf zur Welt gebracht. Schaut mal hier, warum man’s machen sollte.

Man kommt sich dabei zwar etwas albern vor, aber viele Hebammen schwören darauf und ich kann es nur empfehlen. Die Kräuter und Blüten bekommt ihr in Naturkostläden, sind aber in Reinform auch als Tees zu finden.

Ihr braucht:

50 Milliliter Weizenkeimöl
1 Teelöffel getrocknete Rosenblüten
1 Teelöffel getrockneter Salbei
1 Teelöffel getrocknetes Johanniskraut

1. Methode – wenn man 3 Wochen Zeit hat:

Das Öl in einen Topf geben und leicht erwärmen. Die Kräuter und Blüten in das Weckglas geben und mit dem warmen Öl übergießen. Das Gemisch mit einem Holzlöffel rühren und darauf achten, dass alle Kräuter mit Öl bedeckt sind. Das Glas verschließen und 3 Wochen an einen durchgängig warmen Ort stellen (Fensterbänke werden Nachts zu kalt). Anschließend das Öl durch ein Küchentuch abseihen und in eine kleine Flasche füllen.

2. Methode – wenn man 2 Stunden Zeit hat:

Das Öl, die Blüten und Kräuter in das Glas geben. In einen mit heißem Wasser gefüllten Topf (= Wasserbad) stellen und auf niedrigster Stufe 2 Stunden durchziehen lassen (nicht kochen). Alle halbe Stunde mit einem Holzlöffel durchrühren und nachsehen, ob noch genug Wasser im Topf ist. Anschließend das Öl durch ein Geschirrtuch abseihen und in eine kleine Flasche füllen.

Diese Anleitung zur Dammmassage ist sehr gut, wie auch das Öl (vorsicht, teuer! Weleda Dammmassageöl kostet für 50 Milliliter knapp 9 Euro und das Selbstgemachte funktioniert ebenso gut).