Hustenbonbons selber machen

Grippe bekommen wir alle einmal. Diese Hustenbonbons helfen gegen Heiserkeit, Husten, und Trockenheit im Mund – und schmecken zudem noch als kleine Nascherei.

Ihr braucht:

– Je ein Teelöffel oder Teebeutel Thymian, Salbei, Pfefferminz, Fenchel, Lavendel und Kamille (ihr könnt auch einzelne Kräuter weglassen und entsprechend mehr von einer anderen Sorte nehmen)
– 200 Gramm Honig, Apfeldicksaft oder Agavendicksaft (Honig hilft am besten)
– Etwas Steviapulver oder Puderzucker
– Kleine Silikonformen oder ein Backblech mit Backpapier

200 Milliliter Wasser zum kochen bringen und die Kräuter damit übergießen. 20-30 Minuten ziehen lassen, dann habt ihr einen schönen Kräuterauszug. Die Kräuter abseihen und 150 Milliliter des Auszugs mit dem Honig in einer Pfanne auf mittlerer Hitze karamellisieren lassen, dabei immer mal mit einem Holzlöffel rühren, damit nichts anbrennt. Dabei wird die Masse immer dicker und klebriger…

Nach ca. einer halben Stunde ist es so weit: die Masse schäumt und sollte schnell vom Herd genommen werden.

Den Topfinhalt in Förmchen gießen oder mit einem kleinen Löffel auf das Backpapier tröpfeln (wenn die Masse etwas abgekühlt ist, kann man sie flott zwischen den Fingern zu Kügelchen formen; dabei verbrennt man sich allerdings schnell die Finger und die einfachen, ungerundeten Tröpfchen auf dem Backpapier helfen und schmecken ebenso gut).

Sind die Bonbons völlig abgekühlt ist es sinnvoll, sie in etwas Steviapulver oder Puderzucker zu wälzen, damit sie in der Dose nicht aneinander kleben bleiben. Trocken und kühl aufbewahren. Halten sich gut 3 Monate.

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16 responses to this post.

  1. Ein wirklich tollen Blog hast du hier.
    Vielen lieben Dank für dein Hustenbonbon Rezept, ich habe es gerade ausprobiert, schmeckt sehr lecker 🙂 Eine Frage, kann man für dieses Rezept auch Akkazienhonig benutzen?
    LG
    PS: Ich bin auch gerade eine stille Mitleserin von „Lhnw“ und hatte mich schon gefragt, wann Sie wohl ertappt wird. Ich rühre auch schon seit einiger Zeit, darum weiss ich wieviel Arbeit dahinter steckt und auch Kosten, wie z.B viele Fachbücher usw
    Ich find es klasse das du dich da zu wehr setzt um deine Rezepte zu schützen. Für mich hörte es sich auf diesen Blog immer so an, als wären das alle Ihre Ideen gewesen.

    Antwort

    • Hi Monika,
      Freut mich, dass du hergefunden hast! Und danke für deine lieben Worte. Akazienhonig kannst du auch für die Hustenbonbons nehmen. Schön, dass sie dir schmecken 🙂

      Antwort

  2. Posted by Anja WAlter on August 8, 2013 at 9:19 pm

    Hallo und vielen lieben Dank für deine tollen Tips. Ich schrecke auch immer mehr vor Kaufware zurück wo man beim Kleingedruckten schon Studiert haben muß.
    Vor allem wir haben es in der Hand unseren Planeten zu schützen oder zu zerstören.
    GVLG anja

    Antwort

  3. Posted by Silvia on August 9, 2013 at 12:47 pm

    Kleine Anmerkung des Imkers in mir 🙂
    Wenn der Honig auf über 38°C erhitzt wird, sind alle „gesunden“ Inhaltsstoffe hinüber.
    (Die Bonbons schmecken trotzdem super!!!)
    Gruß, Silvia

    Antwort

  4. Posted by Silvia on August 9, 2013 at 4:53 pm

    Hab doch noch ein kleines Problem mit den Bonbons. Nach ca. 45 Min. köcheln hab ich die Masse auf´s Backpapier. Leider sind sie jetzt nach dem Auskühlen immer noch ganz weich und klebrig und gehen gar nicht vom Backpapier weg. Was hab ich da falsch gemacht?

    Antwort

  5. Posted by Silvia on August 9, 2013 at 8:10 pm

    Musste die Masse leider in der Tonne entsorgen, da sie gar nicht mehr vom Backpapier abzubekommen war. Leider! Hat trotzdem gut geschmeckt. Werd ich auf jeden Fall nochmal probieren.

    Antwort

  6. […] – Cayennepfeffer – Euphrasia Augentropfen – Getrocknete Gänseblümchenblüten – Lavendelöl – Hustenbonbons – Rescuetropfen – Schwarze Salbe – Spitzwegerichöl – Taschentücher – Verbandsmaterial – Wichtige […]

    Antwort

  7. Das hat jetzt nicht als BonBon geklappt. Die Masse wird einfach nicht hart genug, auch wenn ich nochmal Honig nachgebe. Allerdings habe ich jetzt 2 Gläser astreinen Hustensirup 🙂

    Auch nicht schlecht!

    Die Kräuter hatte ich vorhin frisch aus dem Garten geholt (Salbei, Thymian und noch nen paar andere Sachen). Aufgrund des hohen Honiganteils und der Erhitzung habe ich auch keine Bedenken das dieser Sirup zig Monate hält.

    Antwort

  8. Posted by Tinqi on April 14, 2014 at 6:12 pm

    Hallo

    ich bin neu hier und melde mich trotzdem, entschuldigt.
    Was sich bei mir bewährt hat bei Bonbons usw:
    Einen kleinen TK-Beutel mit Reis füllen und munte mit einer Stecknadel einpieken.
    Den Beutel verdrehen und mit der Drehung nach unten in ein Glas legen und darauf die Bonbons legen. Der REis nimmt viel Feuchtigkeit auf, was durchden TK-Beutel dann von den Bonbons ferngehalten wird.

    Antwort

  9. […] selbstgemachte Hustenbonbons und Anisbutter helfen sicher auch […]

    Antwort

  10. Posted by Luis on Dezember 31, 2014 at 9:32 am

    Ausprobiert. Lecker.

    Antwort

  11. Posted by Sonnenschein on Januar 27, 2015 at 1:30 pm

    Danke für diesen Post, den ich bei der momentan Erkältungszeit gleich mal ausprobiert habe.
    Leider hat es bei mir auch nicht so gut funktioniert, schmeckt aber trotzdem. Bei den ersten Versuchen waren die Tropfen noch viel zu flüssig, trotz längerem kochen ist es nicht wirklich fester geworden. Dann habe ich nochmals Honig hinzugegeben, das war besser, aber die Tropfen sind recht klebrig und lösen sich nicht wirklich gut vom Backpapier. Geschäumt hat es aber schon deutlich früher als 1/2h, ich habe aber dennoch einfach weiter kochen lassen, weil es sonst so flüssig war. Vermutlich muss man wirklich ganz ganz festen Honig nehmen? Jetzt lutschen wir das Zeug einfach vom Backpapier. Ein bisschen habe ich wieder mit etwas Wasser verflüssigt und in Gläser abgefüllt. Ist wirklich gut für den Hals, aber für Unterwegs ist es so noch nicht ganz perfekt 🙂

    Antwort

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